Gesundheitsbetriebe fordern einheitliche Qualifikationen im Pflegebereich

"Gleiche Voraussetzungen bei gleicher Leistung" - Stationäre Pflegeeinrichtungen fühlen sich benachteiligt

Wien (PWK074) - In der laufenden Pflegedebatte haben sich die Regierungsparteien dafür ausgesprochen, den Hausbetreuern zusätzliche Kompetenzen einzuräumen. Häusliche Betreuer und Pfleger sollen künftig Assistenz bei Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme sowie bei der Körperpflege leisten dürfen.

Wie der Sprecher der Alten- und Pflegeheime in der WKÖ, Peter Gohm, dazu feststellt, dürfen diese Tätigkeiten in den Pflegeheimen derzeit nur von fachlich qualifizierten Pflegekräften und teilweise nur unter Aufsicht durchgeführt werden, während in privaten Haushalten keine Aufsicht erforderlich ist. Um Ungleichbehandlungen zu vermeiden, müssten diese von der Bundesregierung eingeforderten neuen Qualifikationskriterien auch für die Mitarbeiter in stationären Pflegeeinrichtungen gelten. Dies umso mehr, als in diesen Betrieben unter qualifizierter Aufsicht gearbeitet wird. Gohm fordert daher, dass für die Ausübung dieser Tätigkeiten künftig überall gleiche Ausbildungskriterien und Qualifikationen gelten müssen. (hp)

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