Kinderfreunde fordern den Gratiskindergarten - die Mittel wären vorhanden!

Wien (SK) - Die Steuereinnahmen sind 2007 um 4,3 Milliarden Euro gestiegen. Dem gegenüber stehen jene 150 - 200 Millionen Euro, die dem Bund die Einführung des Gratiskindergarten kosten würde. "Indem Finanzminister Molterer nicht die entsprechenden finanziellen Mittel zur Einführung des Gratiskindergarten zur Verfügung stellt, zeigt er, dass für ihn diese bildungs- und sozialpolitisch so wichtige Maßnahme keinerlei Bedeutung hat", meint Soziallandesrat und Kinderfreunde-Bundesvorsitzender Josef Ackerl. ****

"Wir brauchen bundesweite Initiativen zur Verbesserung der Elementarbildung", fordert Ackerl. Nur so könne gewährleistet werden, dass alle Kinder in Österreich die gleichen Bildungs- und Lebenschancen bekommen. "Wer so wie wir den Kindergarten als Bildungseinrichtung ähnlich der Schule versteht, muss konsequenterweise gegen Elternbeiträge sein. Darüber hinaus könnten viele jener Probleme, die wir später mit hohem Mittelaufwand zu lösen versuchen, vermieden werden, wenn Kinder aus allen Schichten rechtzeitig gefördert und einen frühzeitigen freien Bildungszugang erhalten!"

Die Kinderfreunde fordern daher:

*Ein Rechtsanspruch auf einen Gratiskindergartenplatz ab dem 2. Lebensjahr
* Ein bundesweit einheitliches Rahmengesetz für die Elementarbildung * Eine Reform der Ausbildung der ElementarpädagogInnen (Hochschulausbilung)

"Ich bin erfreut, dass sich immer öfter über Landes- und Parteigrenzen hinweg die Erkenntnis durchsetzt, dass ein Gratiskindergarten unseren Kindern die besten Zukunftschancen eröffnet - ich hoffe, dass daraus auch bald die richtigen Schritte abgeleitet werden!" schließ Ackerl. (Schluss) sl/mm

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