Marhold wendet sich gegen Psychiatrie-Diffamierung

Wien (OTS) - "Ich weise die jüngsten Ausritte gegen das Wiener Gesundheitswesen im Allgemeinen und die offene Psychiatrie im Besonderen auf das Schärfste zurück", erklärte KAV-Generaldirektor Dr. Wilhelm Marhold am Donnerstag in der Rathaus-Korrespondenz. "Hier wird versucht, die Top-Medizin in Wien schlecht zu reden. In Wiener KAV-Spitälern gibt es jährlich 400.000 Aufnahmen, 150.000 Operationen. 12.500 PatientInnen werden jährlich in der offenen Psychiatrie hervorragend betreut. 32.000 MitarbeiterInnen des Wiener Krankenanstaltenverbundes werden in den Schmutz gezogen", so Marhold. Eine Kampagne, wie sie aktuell betrieben wird, bleibe nicht ohne Auswirkung bei den Menschen. "Wenn auch nur ein Patient oder eine Patientin aus Verunsicherung keine Hilfe bei uns sucht, obwohl diese benötigt wird, dann hat Frau Pilz ganze Arbeit geleistet." ****

Verletzungen werden grundsätzlich angezeigt. Todesfälle werden zunächst durch SpitalspathologInnen geprüft, beim geringsten Zweifel werden gerichtsmedizinische Obduktionen durchgeführt.

Auch der jüngste Fall aus dem Juli 2007 an der Psychiatrie des OWS wurde auf diese Art umfassend überprüft. Die gerichtsmedizinische Obduktion eines relativ jungen Mannes, der ohne mechanische Fixierung in einem Netzbett gesichert war und verstarb, ergab eine natürliche Todesursache ohne Fremdverschulden.

"Solche Fälle zur Diffamierung des Systems zur gesundheitlichen Versorgung der WienerInnen zu verwenden, wäre der Gipfel der Pietätlosigkeit", so Marhold abschließend. (Schluss) bw

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