Nikolaus Prinz: Der ländliche Raum funktioniert!

ÖVP-Nebenerwerbsobmann dankt Bäuerinnen und Bauern für nachhaltige Leistungen

Wien (ÖVP-PK) - Der Grüne Bericht 2007 weist für das Jahr 2006 im land- und forstwirtschaftlichen Bereich eine insgesamt positive Entwicklung aus. "Unsere bäuerliche Landwirtschaft mit ihren vielen kleinen und mittleren Betrieben prägt das Bild des ländlichen Raumes. Ohne bäuerliche Landwirtschaft gibt es keine flächendeckende Bewirtschaftung und Offenhaltung unserer Kulturlandschaft", sagte heute, Donnerstag, der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz im Plenum des Nationalrates. ****

Viele bäuerliche Familien haben mit natürlichen Produktionsnachteilen zu leben. Rund 102.000 Familien leben und wirtschaften im Berggebiet beziehungsweise benachteiligten Gebiet. Mit der Ausgleichszulage für diese Bauernfamilien werden die Nachteile bestmöglich abgegolten. "Für diesen Bereich stehen im Programm Ländliche Entwicklung die vollen 276 Millionen Euro pro Jahr zu Verfügung", dankte Prinz Landwirtschaftsminister Josef Pröll für seinen Einsatz.

Aufgrund der Größenstruktur im Vergleich zu anderen europäischen Ländern werden viele Bauernhöfe im Nebenerwerb geführt. In Oberösterreich bewirtschaften 19.100 Nebenerwerbsbetriebe rund 23 Prozent der Fläche. Speziell die Bäuerinnen leisten in diesen Betrieben einen wesentlichen Beitrag. Ohne die Nebenerwerbsbetriebe gibt es keine flächendeckende Bewirtschaftung, und sie stellen eine wertvolle Stütze für einen funktionierenden ländlichen Raum dar. Die bäuerlichen Familien erbringen für die Gesellschaft unverzichtbare Leistungen. "Mit den öffentlichen Geldern wird ein Teil dieser Leistungen abgegolten", bedauert der ÖVP-Abgeordnete, dass sich weder der SPÖ-Vorsitzende Alfred Gusenbauer noch jemand anderer aus der SPÖ bisher von der Aussage, die Ausgleichszahlungen um 50 Prozent zu kürzen, distanziert hat. "Dafür wird dann in Sonntagsreden erklärt, wie wichtig die Bäuerinnen und Bauern sind", so Prinz.

Als Bürgermeister einer kleinen, ländlichen Gemeinde hält Nikolaus Prinz die von Staatssekretär Christoph Matznetter geforderte Auflösung der Gemeinderäte als "ausgemachte Schnapsidee. Das ist ein Affront gegenüber den vielen Funktionärinnen und Funktionären, die tagtäglich das Funktionieren des Ländlichen Raumes mitgestalten!" (Schluss)

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