Jakob Auer: Wir können auf Österreichs Küche stolz sein!

Wien (ÖVP-PK) - Es ist nicht umsonst, dass die Bäuerinnen und Bauern neben den Ärzten und Krankenpflegern ein hohes Image in der Bevölkerung haben. "Die Konsumenten anerkennen die Leistungen, und dafür verdienen die Bäuerinnen und Bauern unseren Dank", sagte heute, Donnerstag, der ÖVP-Bauernbundabgeordnete Jakob Auer bei der Agrardebatte zum "Grünen Bericht" im Plenum des Nationalrates. "Wir können stolz sein auf die tolle Qualität der Lebensmittel. Wir können stolz sein auf Österreichs Küche. Wir können auch stolz sein auf die bäuerlichen Leistungen für den Landschaftstourismus." Aber auch die Bauern sagen "Danke" für das Kaufverhalten der Konsumenten, die ihren Produkten vertrauen. ****

Um den Vorwurf, die Bauern seien Schuld an teureren Lebensmitteln, zu entkräften, präsentierte Jakob Auer den Abgeordneten einen Wecken Brot, eine Semmel und einen Liter Milch. Vom Preis der Semmel erhält der Bauer gerade mal zwei Prozent, beim Brot vier und bei der Milch immerhin 30 Prozent. "Zu sagen, die Bauern wären Schuld an der Inflation, ist da schon ein starkes Stück", so Auer.

Verärgert zeigte sich der ÖVP-Abgeordnete auch über die erneut geführte "Neiddebatte". Für Auer ist es eben ein Unterschied, ob ein Bauer 100 Hektar Fläche zu begrünen hat oder nur fünf Hektar. "Auch die Voest erhält mehr Förderungen als der kleine Schmied", verwies Jakob Auer zudem darauf, dass etwa die grüne Landwirtschaftsministerin Renate Künast "es damals in der Hand gehabt hätte, die Degression bei den Großen zu verändern. Sie aber hat es tunlichst verhindert!" In Richtung Koalitionspartner SPÖ zitierte Auer einen Bericht des Bayrischen Wochenblattes, das die SPÖ auffordert, statt Inserate zu schalten, intensiver über die Agrarpolitik nach 2013 nachzudenken.
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