Belakowitsch-Jenewein: Bezirksvorsteher Prokop ist ein politischer Traumtänzer!

Ottakringer fordern Taten statt Worthülsen

Wien, 31-01-2008 (fpd) - Sterbende Geschäftsstraßen, baufällige Gebäudesubstanz, Parallel- & Gegengesellschaften, Jugendkriminalität, Schmutz, Lärm, niedrige Kaufkraft, Verkehrschaos u.v.m. Statt sich dieser dringenden Probleme im Bezirk anzunehmen, philosophiert der Herr Bezirksvorsteher kleinmütig im letzten Bezirkszeitungsinterview über Luftschlösser.Er agiert wirklich wie ein politischer Traumtänzer, so die freiheitliche Bezirksobfrau der FPÖ-Ottakring, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Als oberstes Organ im Bezirk sollte er nicht nur über die Brennpunkte in Ottakring informiert, sondern auch die Daten der Stadt Wien über die Kaufkraft im Bezirk kennen. Er weiß nichts von Gewaltübergriffen auf Schüler bei der U3 Station Ottakring obwohl darüber medial berichtet wurde. Eine Granatenexplosion im Bezirk wird von ihm in der Bezirksvertretungssitzung "als Vogel, der in eine Stromleitung geriet", bezeichnet. Die Ottakringerstraße, wo regelmäßig Gewaltexzesse stattfanden, wird offenbar von ihm auch noch als Friedensmeile bezeichnet. Soviel Naivität müßte eigentlich zum Lachen animieren, wenn es nicht derart dramatisch wäre, so Belakowitsch-Jenewein.

Statt die Augen vor der Realität zu verschließen, sollte der Bezirksvorsteher schnell und wirkungsvoll handeln. Über Angst zu philosophieren ist zu wenig und zeigt einmal mehr, daß er keine Ahnung über die wirklichen Zustände in Ottakring hat. Ebenso verkennt er die Probleme im Hinblick auf die EM 2008. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an ein Länderspiel Österreich - Kroation im Jahr 2005. Ím Anschluß daran haben damals mehrere hundert Fans getobt und sich eine wilde Schlacht mit der Polizei geliefert und schlußendlich sogar eine Straßenbahngarnitur aus den Schienen gehoben. Aber Prokop wird mit seinen mehrsprachigen Informationen vor den Lokalen, wie im Interview in Aussicht gestellt, das Sicherheitsbedürfnis der Ottakringer sicherlich bedienen. Wir wünschen ihm dabei viel Glück und Erfolg, so NAbg Dr. Belakowitsch-Jenewein abschließend. (Schluß)

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