Forschergeist im Kindergarten

Siemens stattet österreichische Kindergärten mit "Forscherkisten" aus

St. Pölten (OTS) - Siemens bietet österreichischen Kindergärten durch Forscherkisten ein ganzheitliches Konzept für wissenschaftliche Themen. Die "Minilabore" sollen Kindern ab vier Jahren mit altersgerechten Experimenten einen spielerischen Zugang zu Phänomenen und Zusammenhängen aus Naturwissenschaften und Technik vermitteln. Kleine ForscherInnen können damit unter der Aufsicht von PädagogInnen 45 verschiedene Versuche selbst durchführen. Die Forscherkisten im Wert von je 500 Euro bestehen aus zwei großen Holzkisten mit Materialien zum Entdecken und Experimentieren über Elektrizität, Schall, Farbe, Luft und Wasser. Dazu gehören unter anderem Lampenfassungen, Glühlampen, Kabel, Lebensmittelfarbe, Kristalle zur Lichtbrechung, Natronpulver, Reagenzgläser und Luftballons. Heute wurde in St. Pölten eine Forscherkiste durch Direktor Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher, Vorstand von Siemens in Niederösterreich, und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka an die Vorschulklasse der International School St. Pölten vergeben.

Die Kinder können zum Beispiel durch Aneinanderhängen von Lampen, Batterie und Drähten lernen, dass Strom im Kreis fließt und das Licht bei mehreren Lampen im Stromkreis nicht mehr so hell leuchtet. Ein weiteres Experiment der Forscherkiste hat mit Wasser zu tun. Bei diesem Versuch füllt man unterschiedliche Flüssigkeiten wie Öl, Honig, Essig oder Wasser in Reagenzgläser. Die Kinder lassen Büroklammern in die Gläser fallen und sehen so, dass unterschiedliche Flüssigkeiten unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten haben. Die Versuche fördern auch die Feinmotorik, die Sprachkompetenz bei der Beschreibung des Experiments sowie das kognitive Verständnis der Kleinen beim Gruppieren der Materialien.

"Es ist uns als technisches Unternehmen ein besonderes Anliegen, den Forscherdrang bei Kindern in diesem Alter zu fördern. So kann durch die Forscherkiste das technische und naturwissenschaftliche Angebot im Kindergarten genauso unterstützt werden wie künstlerische, musische und sportliche Aktivitäten", so Mag. Josef Kolarz-Lakenbacher, Vorstand von Siemens in Niederösterreich.

Die Forscherkiste wurde von der Firma Science-Lab entwickelt, die ein ganzheitliches Konzept zur spielerischen Hinführung von Kindern an Naturwissenschaft und Technik erarbeitet hat. So werden nicht nur Experimente gemacht, sondern die Themen auch mit Bewegung, Liedern und Spielen aufgearbeitet.

Jugendförderung wird groß geschrieben

Siemens fördert durch aktives Engagement an Kindergärten, Schulen und Hochschulen den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs. Auch die Forscherkisten sollen Bestandteil dieser Kinder- und Jugendförderung sein, denn gerade im Vorschulalter sind Kinder besonders experimentierfreudig. Diese kindliche Begeisterung wird durch die Forscherkisten unterstützt.

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