Grillitsch: Planbarkeit und Sicherheit für Österreichs Bauernschaft!

ÖVP-Landwirtschaftssprecher fordert Gusenbauer-Entschuldigung für Kalina-Entgleisung

Wien (ÖVP-PK) - Der Grüne Bericht ist eine Analyse über die Einkommensentwicklung für die Bäuerinnen und Bauern. Der Grüne Bericht 2006, der heute im Nationalrat diskutiert wird, zeigt eine gute Preisentwicklung, die sich für die Bauernschaft positiv auswirkt. Er zeigt auch, dass wir in Österreich in den letzten Jahren mit der ÖVP an der Spitze eine gute Agrarpolitik gemacht haben, die den Bäuerinnen und Bauern Planbarkeit und Kalkulierbarkeit für ihre Programme bringt. Das erklärte ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Fritz Grillitsch heute, Donnerstag, im Plenum des Nationalrates, und dankte gleichzeitig den österreichischen Bäuerinnen und Bauern für deren großartige Leistungen, die sie jeden Tag für Österreich und seine Menschen erbringen. ****

"Wir wollen den österreichischen Bauern auch weiterhin Planbarkeit und Kalkulierbarkeit und damit Sicherheit für ihre Programme bieten -denn das brauchen sie auch für die Zukunft, um die Herausforderungen der Globalisierung, Liberalisierung und der Klimaherausforderungen erfüllen und bewältigen können", betonte Grillitsch. "Denn die Bauern haben ihre Werkstätte in der freien Natur und bekommen die Auswirkungen und Herausforderungen von Klima und Naturkatastrophen besonders zu spüren."

Grillitsch nahm aber die Gelegenheit der heutigen Debatte auch wahr, um eine Entschuldigung von Bundeskanzler Gusenbauer für die Äußerungen von SPÖ-Sekretär Kalina einzufordern, der die Bauernvertreter wörtlich als Ständestaatsvertreter bezeichnet hatte. "Das ist eine unglaubliche Entgleisung. Die österreichische Bauernschaft hat Österreich mit aufgebaut und zu dem gemacht, was es heute ist. Unsere Bäuerinnen und Bauern haben es nicht verdient, von Kalina und Genossen in dieses Eck gestellt zu werden. Ich vermisse den politischen und persönlichen Anstand Gusenbauers. Eine Entschuldigung steht aus!"

Als völlig falsches Bild bezeichnete es Grillitsch auch, die Bauern als Preistreiber zu bezeichnen. "Die Marktsituation ist für die Bauern positiv, aber wir dürfen nicht übersehen, welch geringen Anteil sie an der Wertschöpfungskette haben. Unsere Bauern müssen einen gerechten Anteil an der Wertschöpfung erhalten, damit sie in Österreich auch in Zukunft den Gesellschaftsauftrag wahrnehmen können, die Menschen mit sicheren Lebensmitteln zu versorgen, genügend Futterflächen für die Tiere zur Verfügung zu stellen und neue Chancen wie die Nutzung alternativer Energieträger wahrnehmen zu können."

"73 Prozent der Bevölkerung denken, dass die Bauern ein zu geringes Einkommen haben. 86 Prozent halten öffentliche Förderungen für die Bauernschaft für akzeptabel, 73 Prozent meinen, dass die öffentlichen Zuwendungen in diesem Bereich erhöht gehören", zitierte Grillitsch aus einer OGM-Umfrage. "Schluss mit den Verunsicherungen - geben wir den Bauern und Konsumenten Sicherheit", schloss der Bauernbundpräsident.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0004