10 Jahre Lehrwerkstätte von Jugend am Werk

Häupl: "Seit 10 Jahren ein wichtiger Standort der überbetrieblichen Berufsausbildung"

Wien (OTS) - Erfolgreiche 10 Jahre in der Berufsausbildung von Jugendlichen feierte am 30. Jänner 2008 die Lehrwerkstätte Wien 21 der Organisation "Jugend am Werk". Ende November 1997 startete unter dem Namen "Initiative Lehrling" auf dem ehemaligen AEG-Gelände in Floridsdorf ein Pilotprojekt für die Berufsausbildung von rund 300 Jugendlichen. Die feierliche Eröffnung fand vor exakt 10 Jahren, am 30. Jänner 1998, statt. "In diesen 10 Jahren konnte sich die Lehrwerkstätte einen ausgezeichneten Ruf in der Ausbildung von Fachkräften erwerben", erklärte die Zweite Wiener Landtagspräsidentin und Vorsitzende von Jugend am Werk, Prof. Erika Stubenvoll, anlässlich der Jubiläumsfeier, bei der auch Bürgermeister Michael Häupl begrüßt werden konnte.

"Durch Unterstützung des AMS und der Stadt Wien hat Jugend am Werk in den vergangenen 10 Jahren die berufliche Ausbildung von mehr als 2.500 Jugendlichen ermöglicht und eine Vorzeigeeinrichtung im Rahmen der überbetrieblichen Berufsausbildung geschaffen", so Häupl, der sich auch klar für das duale Ausbildungssystem aussprach. "Der drohende Facharbeitermangel zeigt, dass verstärkt in eine hochwertige Berufsausbildung investiert werden muss. Der Verdienst von Jugend am Werk ist es, dass darüber hinaus auch Jugendliche mit Förderbedarf die Möglichkeit erhalten, einen beruflichen Abschluss zu erwerben.

Beim zehnjährigen Jubiläum nutzten unter anderem AK-Präsident Herbert Tumpel, die Präsidentin der Wiener Wirtschaftskammer, Brigitte Jank, die Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl sowie die Geschäftsführerin des AMS Wien, Claudia Finster, die Gelegenheit, um mit den Lehrlingen über ihre Ausbildung und ihre Zukunftspläne zu sprechen.

Derzeit werden in der Lehrwerkstätte Wien 21 auf mehr als 3.000 m2 über 300 Jugendliche in unterschiedlichen Lehrberufen von 29 qualifizierten MitarbeiterInnen ausgebildet. Ab Mitte Februar 2008 wird sich diese Zahl noch weiter auf rund 350 Jugendliche erhöhen. Mit moderner technologischer Ausstattung, einem breiten Spektrum an zukunftsträchtigen Berufen, einer Ausbildungsgarantie für jene Jugendlichen, die auf keine Lehrstelle vermittelt werden können sowie durch individuelle Fördermöglichkeiten bereitet die Lehrwerkstätte Wien 21 dabei die Jugendlichen bestmöglich auf ihr Berufsleben vor. Finanziert wird die Ausbildung vom AMS Wien; der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) leistet einen Finanzierungszuschuss.

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