Fahrzeughandelsobmann Oberwallner: "Kfz-Handel unterstützt Ökologisierung der NoVA"

20 bis 25 % bekommen den Bonus - Viele familienfreundliche Fahrzeuge fallen bis 1.1.2010 nicht in den Malus - Förderung zukunftsorientierter Alternativtechnologien positiv

Wien (PWK072) - Das Bundesgremium des Fahrzeughandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt das Ökologisierungsgesetz, das gestern, Mittwoch, vom Nationalrat beschlossen wurde und Mitte des Jahres in Kraft treten soll, ausdrücklick, wird es doch als positiver Beitrag in Richtung umweltfreundlichere Fahrzeuge gesehen.

In einem ersten Ökologisierungsschritt wird mit 1. Juli 2008 bei der Berechnung der Normverbrauchsabgabe (NoVA) ein Bonus von maximal 200 Euro für Fahrzeuge unter 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer berücksichtigt. "Das ist postitiv für Käufer von verbrauchs- und schadstoffarmen Fahrzeugen bzw. ein Anreiz, auf solche umzusteigen", zeigt sich Gustav Oberwallner, Obmann des Bundesgremium des Fahrzeughandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erfreut. Er geht davon aus, dass zwischen 20 und 25 Prozent der Fahrzeugbesitzer in den Genuss des Bonus‘ kommen werden.

Als "sowohl aus Händler- als auch aus Konsumentensicht erfreulich" bezeichnet der Fahrzeughandels-Obmann die Tatsache, "dass dabei in der ersten Stufe der Umstieg auf viele familienfreundliche Modelle mit EURO 4-Technologie nicht belastet wird." Für Fahrzeuge mit einem Ausstoß von über 180 Gramm CO2 pro Kilometer wird für jedes Gramm Kohlendioxid mehr ein Malus von 25 Euro fällig. Ab 1. Jänner 2010 soll dieser Malus dann für alle Fahrzeuge ausgeweitet werden, die mehr als 160 g CO2/km emittieren.

Weiters sei beim Ökologisierungspaket die geplante Förderung zukunftsorientierter Alternativtechnologien mit bis zu 500 Euro Bonus sowie die Förderung von Fahrzeugen mit niedrigem Ausstoß von Stickstoffoxiden (NOx) hervorzuheben.

Den 300-Euro-Bonus erachtet Fahrzeughandelsobmann "auf Grund der noch geringen Anzahl von angebotenen Modellen unter 120 g CO2/km primär als Signal und Auftrag an die Automobilindustrie, noch klimafreundlichere Fahrzeuge zu entwickeln und verstärkt anzubieten." Gleichzeitig hebt er die Tatsache hervor, "dass die Fahrzeugbranche durch die Entwicklung modernster Technologien schon bisher viel geleistet hat. "Wichtig wäre nunmehr, dass ältere Fahrzeuge verstärkt durch neue, umweltfreundlichere Fahrzeuge ersetzt werden", unterstreicht Oberwallner. (JR)

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