Bundesforste helfen vom Sturm betroffenen Forstbetrieben

ÖBf-Hilfe bei Aufarbeitung der Windwurfschäden und Lagerung

Wien, 30. Jänner 2008 (OTS) - Im Vergleich zum Orkan Kyrill vor einem Jahr, der bei den Österreichischen Bundesforsten über Nacht fast eine ganze Jahresernte gebrochen oder geworfen hat, sind die Bundesforste vom Sturmtief Paula geringfügig betroffen. So beträgt nach Paula der Schaden auf Bundesforste-Flächen mit unter 500.000 Festmetern weniger als ein Drittel des Schadens nach Kyrill. Damit liegt die Schadensmenge noch im langjährigen Schnitt der Bundesforste und stellt noch kein Sonderereignis dar.

Die von Paula massiv betroffenen Gebiete sind ebenfalls im Vergleich zu Kyrill sehr klein: Während Kyrill insgesamt europaweit über 50 Millionen Festmeter warf, sind jetzt zwischen drei und vier Millionen Festmeter betroffen. Die Schwerpunkt-Schäden konzentrieren sich auf Flächen in der Steiermark, Kärnten, Burgenland, Ober- und Niederösterreich.

Weil die Bundesforste diesmal nicht im Zentrum der Schadensflächen liegen, wollen sie den betroffenen Forstbetrieben und Waldbauern ihre Unterstützung anbieten. Sowohl mit der technischen Ausrüstung der ÖBf-Forsttechnik als auch mit einer Vielzahl von erfahrenen Forstleuten bieten die Bundesforste Hilfestellungen an.

"Weil wir wissen, was es bedeutet, von einem Sturm voll erwischt zu werden, wollen wir unsere Unterstützung anbieten", erklärt ÖBf-Vorstandssprecher Georg Erlacher die Bereitschaft der Bundesforste mit Arbeitskraft, Fuhrpark und Know-how zu unterstützen. Darüber hinaus wollen die Bundesforste auch ihre umfassende Erfahrung mit Nasslagern zur Konservierung von großen Holzmengen über viele Monate anbieten. "Der Markt kann die durch Paula verursachten Windwurfmengen mittelfristig gut aufnehmen. Mit Nasslagern können wir auf die Nachfrage sehr flexibel reagieren", erklärt Erlacher auf Basis der guten Erfahrungen mit der größten Nasslager-Initiative der Bundesforste in der Unternehmens-Geschichte nach Kyrill im Ausmaß von über 300.000 Festmetern.

Noch diese Woche werden in den betroffenen Bundesländern Gespräche mit den unterschiedlichen Vertretern der betroffenen Betriebe, Regionen und Länder stattfinden. "Wir werden helfen, wo wir können", betont Erlacher und hält fest: "Aus Marktsicht stimmt uns sehr zuversichtlich, dass es diesmal aus dem angrenzenden Ausland, das uns bei Kyrill mit Holz überschwemmt hat, keine Schadensmeldungen gibt. Für den Einzelnen, der betroffen ist, stellt sich die Situation sicher dramatisch dar. Wenn man das Gesamtbild betrachtet, dann ist Paula nur ein regionales Ereignis, das wir gut verkraften werden."

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Österreichische Bundesforste AG
Bernhard Schragl / Pressesprecher
Tel.: 0664/2250137

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