Strache zu Darabos: Tschad-Einsatz ist militärpolitische Katastrophe für Österreich!

Verteidigungsminister ist in Wahrheit rücktrittsreif!

Wien, 29-01-2007 (fpd) - Der Einsatz von österreichischen Soldaten im Tschad ist eine militärpolitische Katastrophe und der Verteidigungsminister ist in Wahrheit rücktrittsreif. Wenn Darabos die österreichischen Interessen im Tschad durch österreichische Soldaten vertreten sieht, so handle er genauso verantwortungslos wie all jene "Kriegsminister" in der Geschichte vor ihm, die junge Menschen als Kanonenfutter für "Volk und Vaterland" an die Front schickten, so heute FP-Obmann HC Strache in einer Reaktion auf die heutige Verabschiedung des ersten Teils des österreichischen EUFO-Kontingents.

Österreichische Soldaten haben an den Kriegsschauplätzen dieser Welt nichts verloren und es sei wirklich bemerkenswert, daß gerade ein SPÖ-Verteidigungsminister mit dieser guten österreichischen Tradition breche. Die FPÖ habe sich immer für friedenssichernde Maßnahmen im Zuge der UNO-Aktionen ausgesprochen. Hier werden jedoch durch die SPVP-Bundesregierung für künftige EU-Kriegseinsätze Vorleistungen erbracht und den Österreichern ein X für ein U vorgemacht, so Strache.

Wir wünschen allen österreichischen Soldaten, daß sie wieder gesund nach Hause zurückkehren - die Verantwortung für alles, was nun geschehe, liege jedoch einzig und allein beim SP-Verteidigungsminister und dieser Bundesregierung. Dieser Verantwortung werden sich diese Herrschaften auch stellen müssen, so Strache abschließend. (Schluß)

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