Schaunig: "BZÖ und ÖVP beweisen wieder ihre soziale Kälte"

SPÖ-Antrag auf "ersatzlose Streichung" der Beiträge für Angehörige wurde heute in der Regierungssitzung von den anderen Parteien wieder abgelehnt.

Klagenfurt (SP-KTN) - "Ältere Menschen müssen Dank BZÖ und ÖVP leider weiter darunter seelisch leiden, weil ihre Angehörigen finanziell belastet werden, nur damit sie in einem Heim leben können", bedauerte heute, Dienstag, SPÖ-Vorsitzende Gaby Schaunig nach der Regierungssitzung. "Als ersten Schritt werde ich jeden gesetzlichen Rahmen ausnützen um Angehörige zu entlasten, Ziel bleibt die gänzliche Abschaffung der Kostenbeiträge", so Schaunig.

Nebenbei bemerkt: In Oberösterreich, Salzburg und Wien zahlen Angehörige seit langem keinen Kostenbeitrag. In Niederösterreich und Vorarlberg wurden die Beiträge mit 1.1.2008 ersatzlos gestrichen. Der Grund: Die sozialpolitische Intention die Pflege der älteren Generation und die damit verbundene Verantwortung anzuerkennen.

"Die Uneinsichtigkeit von BZÖ und ÖVP führt in Kärnten dazu, dass nach wie vor mit einem unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand jeder einzelne Fall überprüft und verrechnet werden muss", schloss Schaunig.

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