Mölzer: Entwicklungshilfe für Kenia ist zu hinterfragen

Rückübernahme-Abkommen für Flüchtlinge notwendig

Wien (OTS) - "Die anhaltenden Unruhen in Kenia machen deutlich,
daß österreichische und europäische Entwicklungsgelder, die in das afrikanische Land fließen, völlig im Chaos versickern," stellt der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer fest. In Anbetracht zahlreicher intensiver Krisen in Schwarzafrika und einer nicht enden wollenden Flut an Flüchtlingen nach Europa wäre es an der Zeit, so Mölzer, daß die österreichische Außenministerin die Entwicklungshilfe für afrikanische Länder grundsätzlich hinterfragen und überdenken sollte.

"Speziell die Unruhen in Kenia machen deutlich, daß hunderte Millionen von Euro an Entwicklungshilfe vergeudet werden, und der eigentliche Zweck, nämlich Stabilität zu schaffen, völlig verfehlt bleibt", zeigt der FPÖ-Abgeordnete auf. "Wir dürfen kräftig zahlen, leisten offensichtlich keinen echten Beitrag für Humanität und haben im Endeffekt noch mit Scharen an illegalen Flüchtlingen zu kämpfen." Daß es so nicht weitergehen könne, ist für Mölzer augenscheinlich klar, deshalb fordert er einerseits die Neustrukturierung der Entwicklungshilfe und andererseits Rückübernahme-Abkommen mit Entwicklungsländern. "Nur so werden wir die Probleme in Schwarzafrika in den Griff bekommen", meint Mölzer abschließend.

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