FPÖ-Hernals zum Planungschaos Dornerplatz: SPÖ soll endlich Verantwortung übernehmen

Wien, 29.01.2008 (fpd) - Die millionenteure Betonwüste und das Kunstobjekt Klangellipse auf dem Dornerplatz hat nach diversen sündteuren Umbauarbeiten bis heute bei den Hernalsern keinen Anklang gefunden. Es wäre daher an der Zeit, dass die SPÖ nun endlich Verantwortung übernimmt und den Bürgern bekannt gibt, dass sie -nämlich die SPÖ - die Initiatoren dieses sinnlos Projektes waren, stellen die FPÖ-Bezirksobfrau LAbg.Veronika Matiasek sowie der Hernalser FPÖ Klubobmann Hebenstreit fest.

"Wenn Bezirksvorsteherin Pfeffer jetzt ganz salopp erklärt, dass ja sowieso seit 2007 für die Wartung der unförmigen Klangkörper nichts mehr investiert werde, so wollen wir sie an die jahrelang völlig sinnlos getätigten Kosten erinnern", so Matiasek.
"Zur Erinnerung: Erst wurde ein beliebter kleiner Markt mit den Stimmen der SPÖ und ÖVP weggewidmet, dann folgte eine jahrelange Baugrube zum Ärger der Anrainer. Der anschließende Vertrag mit dem Garagenbetreiber wurde seitens der Stadt Wien so schlecht verhandelt, dass der Bezirk auf allen Kosten für die Oberflächengestaltung sitzen geblieben ist. Die Erstgestaltung hatte den Charme eines Großstadtvororts realsozialistischen Charakters, gefolgt von mehreren hilflosen Umbauarbeiten. Die ÖVP hat damals zu allem ihre Zustimmung gegeben", ergänzt Hebenstreit.

Die Klang-Ellipse um damals 5,6 Millionen Schilling, die - so ein Zitat des ehemaligen Bezirksvorsteher Mentschik - "Touristenströme nach Hernals locken" sollte, wurde nicht mehr als ein ungeliebter Geräusche-Erzeuger für die Anrainer. Die Kosten für die Wartung haben sich mit satten 10.000 Euro pro Jahr aus Steuermitteln zu Buche geschlagen.

Seit Jahren versucht die Bezirks-SPÖ nun das ungeliebte "Trum" wieder los zu werden, aber niemand will es haben. Die SPÖ habe alle Warnungen in den Wind geschlagen und ist jahrzehntelang stur den Weg von Planungschaos und Geldverschwendung gegangen, wie ja auch ein Kontrollamtsbericht schwarz auf weiß gezeigt hat. Drei rote Bezirksvorsteher, Robert Pfleger, Hans Mentschik und jetzt Dr. Ilse Pfeffer haben dafür die Verantwortung zu tragen. Die Hernalser FPÖ schlägt daher vor, dass sich die SPÖ die Klangellipse auf Parteikosten in die Löwelstraße oder sonst wohin stellt und somit die öffentliche Hand nicht weiter belastet. Dies wäre nämlich sicherlich im Sinne aller Betroffenen, so Matiasek und Hebenstreit unisono. (Schluss) paw

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