Aktuelles zur Stromversorgung der Steiermark

Über 400 Mitarbeiter arbeiten mit Hochdruck am schwer beschädigten Stromnetz / Unterstützung durch Bundesheer

Graz (OTS) - Bei Tagesanbruch hat die Energie Steiermark mit mehr als 400 Mitarbeitern die Reparaturarbeiten am schwer beschädigten Stromnetz wieder aufgenommen.

"Wir arbeiten mit maximalen Personalressourcen, haben auch zahlreiche Fremdfirmen zusätzlich im Einsatz, aber nach wie vor ist jedoch die Erreichbarkeit der Unglücksorte die größte Schwierigkeit", so Konzernsprecher Urs Harnik. Viele Zufahrtswege sind durch umgestürzte Bäume blockiert. Ein Vordringen zu beschädigten Masten und Leitungen im unwegsamen Gelände ist trotz Einsatz von schwerem Gerät (Unimogs, Kräne etc.) vielfach nicht möglich oder mit Lebensgefahr verbunden. Seit heute Früh leistet das Bundesheer im Raum Weiz und Deutschlandsberg sowie Voitsberg einen Assistenzeinsatz mit insgesamt mehr als 50 Mann, um gemeinsam mit den Monteuren der Energie Steiermark den Weg zu Trafos und Leitungen freizumachen.

"Unsere Mitarbeiter arbeiten jedoch mit Hochdruck, um die betroffenen Kunden möglichst rasch wieder mit Energie versorgen zu können. Wir gehen davon aus, dass im Laufe des heutigen Tages das Mittelspannungsnetz wieder weitestgehend hergestellt werden kann. Damit dürfte bis zum Abend der Großteil der derzeit rund 4.000 stromlosen Haushalte wieder versorgt werden können. Jedoch wird es nicht möglich sein, alle Zuleitungen zu sämtlichen Häusern -besonders in exponierten Regionen - wieder instand zu setzen, einzelne Haushalte werden aber auch noch einige Tage nicht versorgt werden können. Denn mehr als 100 Kilometer an Niederspannungs-Trassen sind unter Bäumen begraben. Da wir uns der extremen Situation der betroffenen Menschen bewusst sind, arbeiten wir eng mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettung zusammen, um besonders gefährdete Personen und Objekte vorrangig zu sichern. Hier bringen wir Notstromaggregate zum Einsatz, um die Situation durch so genannte 'Insel-Versorgungen' zu entschärfen."

Das steirische Stromnetz mit einer Gesamtlänge von mehr als 23.000 Kilometer ist jedoch derart beschädigt, dass die Wiederherstellung des Normalzustandes mehrere Wochen dauern wird", so Harnik, "derartige Schäden hat es im steirischen Stromnetz in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben". Für betroffene Kunden stehen die Mitarbeiter der E Steiermark unter der kostenlosen Service-Hotline 0800 73 53 28 zur Verfügung

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Mag. (FH) Urs Harnik-Lauris
Leiter Konzernkommunikation
Energie Steiermark AG 8010 Graz, Leonhardstraße 59
Tel.: +43 (316) 9000 5926
Fax: +43 (316) 9000 20829
Mobil: +43 (664) 180 1780
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