Hofer: 4,5 % beziehen zu wenig Pflegegeld

FPÖ für einmalige Anhebung und jährliche Wertanpassung

Wien (OTS) - Wie aus der Broschüre "Sozialschutz in Österreich" hervorgeht, haben 4,5 Prozent der Österreicher einen Anspruch auf Pflegegeld. FPÖ-Behindertensprecher NAbg. Norbert Hofer nimmt die Gelegenheit wahr, um darauf hinzuweisen, dass all diese Pflegegeldbezieher zu wenig Geld bekommen, da der inflationsbedingten Entwertung des Pflegegeldes noch immer nicht entgegengewirkt wurde.

Hofer: "Sinn des Pflegegeldes ist es, den Pflege- und Betreuungsbedürftigen eine bedürfnisorientierte und vor allem legale Pflege und Betreuung zu ermöglichen. Dass das nicht der Fall ist, wissen wir längst. Und trotz der Ankündigungen der SPÖ, die uns noch im Nationalratswahlkampf zugesichert hat, für eine Wertanpassung beim Pflegegeld zu sorgen, weigern sich Bundeskanzler und Sozialminister ihre Versprechungen umzusetzen."

Die FPÖ fordert daher die Bundesregierung auf, für eine einmalige Erhöhung des Pflegegeldes um 18 Prozent zu sorgen, damit dieses wieder dem Wert bei seiner Einführung im Jahr 1993 entspricht. Weiters soll eine jährliche Valorisierung sichergestellt werden, damit das Pflegegeld nicht wieder Jahr für Jahr an Wert verliert.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003