Weinzinger: Haushalte durch Steuerreform rasch entlasten

13,5 Prozent Plus bei Energiepreisen bringen satte Gewinne für Finanzminister

Wien (OTS) - Die Energiepreise für Haushalte haben sich im
Dezember des Vorjahres um 13,5 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat 2006 erhöht. Bei den Spritpreisen mussten die Österreicher im Jahresabstand eine Erhöhung von 22,53 Prozent hinnehmen. Aber auch die Strompreise stiegen um
7,9 Prozent, Heizöl um 13,6 Prozent, der Gaspreis um 4,4 Prozent und die Kosten für die Fernwärme um 2,7 Prozent an. "Traurige Tatsache ist", so der Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich und FP-Finanzsprecher, NAbg. Lutz Weinzinger, "dass der größte Preistreiber der Staat ist und der enorme Anstieg der Energiepreise dem Finanzminister ein ordentliches zusätzliches Körberlgeld beschert - immerhin kassiert er bei den Erhöhungen rund zwei Drittel mit." Weinzinger erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung der FPÖ, "dass die österreichischen Haushalte rasch entlastet werden müssen:
Das Motto kann und muss lauten 'Steuerreform jetzt'!"

"Die Löhne und die Pensionen halten mit den Preissteigerungen nicht mit. Was hier passiert, ist ein Abzocken der Bürger übelster Sorte", kritisierte Weinzinger. Die hohen Treibstoff- und Energiekosten werden immer wieder neben den Produkten des täglichen Lebens und den Nahrungsmitteln als Ursache für die hohe Inflation genannt. "Die heimischen Haushalte müssen entlastet werden. Die Familien - aber auch die Pensionisten, die nach der Pensionsanpassung nun weniger im Geldbörsel haben - leiden unter den hohen Preisen."

"Es darf nicht sein, dass Energie und Heizen, aber auch das Autofahren in unserem Land zu Luxusgütern werden. Die Menschen lesen und hören dauernd, dass es in Österreich eine so gute Konjunktur gibt. Sie merken es aber nicht im Alltag, sondern müssen vielfach auf wesentliche Dinge verzichten, weil es einfach nicht mehr leistbar ist. SPÖ und ÖVP wären gut beraten, die Steuerreform vorzuziehen. Wenn wir die Kaufkraft unserer Bürger stärken, kann der gute Konjunkturmotor am Laufen gehalten werden. Die nicht budgetierten Mehreinnahmen des Bundes sind geschätzte fünf Milliarden Euro, das heißt eine Steuerreform ist auch jetzt bereits mach- und finanzbar", schloss Weinzinger.

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