Oberhauser: Sachliche Diskussion über die Finanzierung des Gesundheitssystems angebracht

Regierung Gusenbauer hat rund 50.000 neue Vollzeitarbeitsplätze geschaffen

Wien (OTS) - "Es ist Zeit die Debatte über die Finanzierung der Krankenkassen auf einer sachlich und fachlich fundierten Ebene zu führen", sagte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser zu einem Interview mit dem Ärztevertreter Steinhart in der "Presse". "Steinhart hat diesbezüglich einen interessanten Beitrag geliefert, indem er sich über ein Ansteigen der Kleinzeit- und Teilzeitjobs beklagte. Tatsächlich gab es im Zeitraum vor 2007 einen extrem starken Anstieg prekärer Arbeitsverhältnisse. 2007, nach Antritt der Regierung Gusenbauer, sind jedoch 60.000 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, davon immerhin Drei Viertel Vollzeitarbeitsplätze wie der Vorstandsvorsitzende des Arbeitsmarktservice, Herbert Buchinger, heute mitteilte", so Oberhauser. ****

Unbestreitbar sei aber, dass Dank des medizinischen Fortschritts die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung auch steigende Gesundheitsausgaben für alle Krankenkassen mit sich bringt, sagte die SPÖ-Gesundheitssprecherin. "Da kann man auch mit einer noch so guten Arbeitsmarktlage die prekäre finanzielle Situation der Krankenkassen alleine nicht retten", gab Oberhauser zu bedenken. Man müsse daher noch andere Wege finden, um die Finanzierung des Gesundheitssystems längerfristig zu gewährleisten. "Ärzte sind wichtige Partner im System. Sie sind in der Diskussion unverzichtbar und werden in jedem Fall in die Gespräche mit einbezogen. Was auf keinem Fall am Ende der Debatte herauskommen darf und wird sind Kürzungen der Leistungen", schloss Oberhauser. (Schluss) sl/mm

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