Kinderbetreuung - SP-Wutzlhofer: "Neue Studie stellt NÖ Kindergärten schlechtes Zeugnis aus!"

Wien nimmt Bedürfnisse von berufstätigen Eltern sehr ernst

Wien (SPW-K) - "Die Wiener und NÖ ÖVP sollten beim eigenen Ministerkollegen nachfragen: Eine kürzlich erstellte Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit vergleicht die Kindergartensituation in allen Bundesländern und weist für Wien Spitzenwerte aus", reagierte heute SPÖ-Gemeinderat Jürgen Wutzlhofer auf Aussagen der ÖVP. "Gerade was die Anzahl der Krippen, die Schließzeiten und den Vereinbarkeitsindex der Arbeiterkammer VIF betrifft, hat Wien eindeutig die Nase vorn!"

Die Kriterien des Vereinbarkeitsindex der Arbeiterkammer Wien (VIF) umfassen eine tägliche Öffnungszeit von mindestens 8 Stunden, mindestens 40 Stunden Wochen-Öffnungszeit und vier Mal pro Woche bis mindestens 17 und einmal bis mindestens 13 Uhr. Ein weiteres Kriterium ist das Angebot von Mittagessen in der Betreuungseinrichtung. "Nach diesen Kriterien sind in Wien fast alle institutionell betreuten unter 3-Jährigen VIF-konform untergebracht", unterstrich Wutzlhofer. "Mit 39 Prozent erfüllt Niederösterreich weit weniger als die Hälfte dieser Vorgaben der Arbeiterkammer." Ein ähnliches Bild biete sich bei den 3- bis 5-Jährigen: "Nach VIF-Vorgaben sind in Wien mehr als drei Viertel der Kinder untergebracht, in Niederösterreich sind es lediglich 11 Prozent!

Die Studie zeige deutlich, "dass gerade Niederösterreich alle Vorgaben, die Eltern für eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie brauchen, bei den Kindergärten nicht erfüllt", unterstrich Wutzlhofer. "Was nützt einer berufstätigen Mutter ein Gratis-Kindergarten am Vormittag, wenn er um 12 Uhr zusperrt, und wochenlang einfach geschlossen hat?"

Dagegen nehme Wien bei der Kinderbetreuung die Bedürfnisse der Eltern sehr ernst: "Kein anderes Bundesland bietet so umfassende durchgängige Öffnungszeiten in den Ferien und Öffnungszeiten, die optimal auf Berufstätige abgestimmt sind." Und Wien habe auch - als erstes Bundesland in Österreich - einen eigenen Bildungsplan für den Kindergarten entwickelt. Darüber hinaus seien die Preise gestaffelt, wodurch ein Drittel der Eltern gar keinen Beitrag bezahlen müsse. "Wir können stolz sein auf unsere Kindergärten", schloss Wutzlhofer.

Die Studie im Auftrag des Wirtschaftsministeriums ist unter
http://www.oif.ac.at/aktuell/wp_62_kinderbetreuung_bl-vergleich.pdf
abrufbar! (Schluss)

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