Aktion scharf: "Konsument" testet Kochmesser

Großteil der getesteten Produkte "gut". Qualität hat jedoch (meist) ihren Preis.

Wien (OTS) - Kochen ist "in" und die entsprechende Ausstattung ein Muss. Das beginnt bereits beim Messer. "Konsument" hat zwanzig Kochmesser, klassische Messer europäischer Bauart, japanische Santokus und ein aus Keramik gefertigtes Messer untersucht. Erfreuliches Ergebnis: Die meisten Produkte schneiden "gut" ab, haben meist aber ihren Preis. So ist ein Großteil der Messer erst ab rund 70 Euro erhältlich. Unter den günstigsten "guten" Messern glänzt das "Ikea Skärpt", für das 20 Euro zu berappen sind.

Klassische europäische Kochmesser zeichnen sich durch eine rund 20 Zentimeter lange Klinge aus, wohingegen die japanischen Santokus mit einer kürzeren, dafür breiteren Klinge ausgestattet sind. Während mit herkömmlichen Kochmessern die Arbeit wegen der längeren Klinge leichter fällt, sind Santokus bei weitem schärfer, da die Schneide dünner und spitzer geschliffen ist. Ein Großteil beider Messerarten wurde im Test mit "gut" beurteilt, an vorderster Stelle die getesteten Modelle der Marken "Global", "Solicut, "WMF" und "Wüsthof". Das getestete Keramikmesser erwies sich hingegen nur als "durchschnittlich". Es eignet sich vor allem für weiches Schnittgut, bricht allerdings leicht beim Herunterfallen.

Damit die Messer ihren Dienst zuverlässig erfüllen, müssen sie von Zeit zu Zeit geschliffen werden. "Konsument"-Haushaltsgeräteexpertin Karin Baumgarten-Doblander rät: "Klassische Messer lassen sich mit dem Wetzstahl schleifen, für ein Santoku-Messer muss es ein nasser Schleifstein sein und für ein Keramikmesser braucht es auf jeden Fall den Profi".

"Konsument"-Tipps:
- Das Kleinhacken oder Wiegen von Kräutern fällt mit einem Messer mit langer Klinge leichter. Je länger, umso schneller, exakter und kräfteschonender das Arbeiten.
- Vor allem Glas- und Marmorplatten nutzen die Klinge schnell ab, daher ist es ratsam, Holz- oder Kunststoffbretter als Unterlage zu verwenden.
- Die Messer am besten im Messerblock oder auf einer Magnetleiste aufbewahren. In der Bestecklade schlagen sie leicht gegen andere Teile und stumpfen ab.

Die genauen Testergebnisse erhalten Leser im Februar-"Konsument" und auf www.konsument.at.

Rückfragen & Kontakt:

Verein für Konsumenteninformation/
Testmagazin "Konsument"
Mag. Sabine Burghart
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/588 77 - 256
Email: sburghart@vki.at
www.konsument.at

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