Hackenberg-Kleingartenanlage - SP-Ekkamp: Neue Flächenwidmung nicht übers Knie brechen

Wien (SPW-K) - Für eine "von allen Beteiligten gemeinsam getroffene, konsensuale Lösung" im Zusammenhang mit der möglichen neuen Flächenwidmung für ganzjähriges Wohnen in der Kleingartenanlage Am Hackenberg in Obersievering im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling, sprach sich Donnerstag Abend SP-Gemeinderat Franz Ekkamp in seiner Stellungnahme im Wiener Gemeinderat aus. Man solle sich, so der Vorschlag des Döblinger Mandatars, "Zeit für die neue Flächenwidmung nehmen und diese nicht übers Knie brechen"

Einmal mehr wies der Döblinger Mandatar darauf hin, dass der Hackenberg auch topographisch ein sehr "sensibles" Gebiet wäre und die Diskussion über ganzjähriges Wohnen in dieser Anlage bereits seit rund dreizehn Jahren stattfinde. Ekkamp erläuterte die Ergebnisse der beiden vor einiger Zeit stattgefundenen Umfragen, wobei die letztere eine hohe Rücklaufquote gehabt hätte und eine Mehrheit für die Einräumung der Möglichkeit des ganzjährigen Wohnens eingetreten wäre. Er wies zudem darauf hin, dass nach einer Flächenumwidmung zahlreiche bautechnische Begleitmaßnahmen, so u.a. die Verbreiterung von Straßen für die Benützung durch Einsatzfahrzeuge bzw. die Müllabfuhr, notwendig seien. Auch spiele die Kfz-Stellplatzfrage, so der Gemeinderat, eine große Rolle.

"Wichtig ist die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, um zu einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis zu kommen", betonte Ekkamp. Er fordere von der Politik ein, eine sachliche Diskussion zu führen und das Zusammenleben in der großen Kleingartenanlage durch unüberlegte verbale Eskalationen nicht zu beschädigen. Er informierte zudem, dass in diesem Sinn die Beschlussfassung über die mögliche neue Flächenwidmung vorerst in der Bezirksvertretung von Anfang auf Ende Februar verschoben worden wäre, um die so gewonnene Zeit für weitere Informationen und Diskussionen zu nützen. Nicht zuletzt meinte Ekkamp, dass sicherlich auch die zuständige Magistratsabteilung 21 ohne Zeitdruck die Angelegenheit behandeln werde und Stadtrat Schicker letztlich eine neue Befragung bei Vorliegen von neuen Aspekten nicht ausgeschlossen habe. (Schluss)

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