Becker: "Betreuungskräfte sollen das Gleiche tun dürfen, wie Familienangehörige"

Seniorenbund-Generalsekretär zu Vorschlägen von ÖVP-Abg. Huainigg: "Logisch und richtig!"

Wien (OTS) - Als "logisch und richtig", bezeichnete der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes, Heinz K. Becker, die Vorschläge des ÖVP-Abgeordneten Dr. Franz-Joseph Huainigg zur 24-Stunden-Betreuung: "Betreuungskräften müssen auf jedem Fall mehr Tätigkeiten erlaubt werden, als dies jetzt der Fall ist. Alles andere geht an der Realität vollkommen vorbei." Die Kritik an Dr. Huaniggs Vorschlägen seitens Krankenpflegervertretern kann Becker hingegen nicht nachvollziehen: "Prinzipiell sollte doch ein Motto in dieser Diskussion über allem stehen: Betreuungskräfte sollten dieselben Tätigkeiten ausführen dürfen, wie sie auch für Familienangehörige erlaubt sind."

An eine Gefahr für die Qualität der Betreuung durch eine Ausweitung der erlaubten Tätigkeiten für Betreuungskräfte glaubt Becker nicht: "Es ist schließlich erstens vollkommen klar, dass Betreuungskräfte für neue Tätigkeiten verpflichtend aufgeschult werden müssten. Dies ist ja bereits jetzt im Sinne einer Maßnahme der Qualitätskontrolle vorgesehen. Zweitens ist auch nicht daran gedacht, Betreuungskräften die Durchführung rein fachmedizinischer Tätigkeiten, beispielweise das Verabreichen von Injektionen, zu erlauben."

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