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Frage an Karner: Wo bleiben die Asyl-Schnellverfahren von 48 Stunden?

St. Pölten, (SPI) - Donnerstag, 18. Okt 2001 - Asylpolitik:
Strasser will Schnellverfahren von 48 Stunden

………….. Wien (APA) - Innenminister Ernst Strasser (V) will eine Beschleunigung der Asylverfahren durchführen. So soll es Schnellverfahren für Asylwerber innerhalb von 48 Stunden - in Ausnahmefällen von 72 Stunden - zur "Vorabklärung im Erstverfahren" geben, so Strasser in der "Kronen Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Dabei soll zwischen drei Gruppen unterschieden werden: Asylwerbern, bei denen Asylgewährung zu erwarten ist, ferner jene Gruppe, bei denen das nicht zu erwarten ist und jene, bei denen weitere Erhebungen nötig sind.

Der Pressesprecher des Innenministers, Gerhard Karner, erklärte gegenüber der APA, derzeit würden die Erstverfahren oft "mehrere Wochen" dauern. Die Vorabklärung soll künftig mit dem eigentlichen Asylverfahren "verzahnt" werden. Die gesundheitlichen und erkennungsdienstlichen Daten würden in einem Durchgang aufgenommen. "Damit wird das gesamte Asylverfahren wesentlich gestrafft, rascher Rechtssicherheit geschaffen und Kosteneinsparungen durch Verwaltungsvereinfachung erzielt."
(Schluss)

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