Schabl: ÖVP lässt Hunderte Unternehmen und Tausende ArbeitnehmerInnen im Stich

ArbeitnehmerInnen im Stich NÖ Sanierungsgesellschaft wäre wirkungsvolle Unterstützung für Betriebe in Schwierigkeiten

St. Pölten, (SPI) - "Im Jahr 2007 gab es in Niederösterreich mehr als 1.000 Unternehmensinsolvenzen, Tausende ArbeitnehmerInnen verloren ihren Job. Mit einer NÖ Sanierungsgesellschaft hätte man sicher viele Unternehmensschließungen abwenden können und damit hätten auch viele Menschen ihren Job behalten. Dies ist für die ÖVP-Niederösterreich offenbar nicht wichtig. Sie lässt mit ihrer heutigen Ablehnung der SPÖ-Initiative zur Schaffung einer NÖ Sanierungsgesellschaft Hunderte Unternehmen und Tausende ArbeitnehmerInnen im Stich", zeigt sich der Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB-NÖ, Landesrat Emil Schabl, erschüttert über die Ignoranz der Pröll-VP.****

Aktuelle Analysen von Insolvenzen zeigen, dass neben Kapitalmangel in 75 % der Fälle Managementfehler als Ursache für die Insolvenzen auszumachen waren. "Wie das aktuelle Beispiel der Firma Battenfeld zeigt, sollte es nicht von politischen Zufälligkeiten abhängen, ob von öffentlicher Hand bei einer drohenden Unternehmensinsolvenz Hilfestellung gewährt wird oder nicht, bzw. ob Sanierungskonzepte geschaffen werden, die dazu angetan sind, gerade einmal über den nächsten Wahltermin zu kommen", so Schabl weiter.

Die Forderung der SPÖ nach der Schaffung einer NÖ Sanierungsgesellschaft zielt darauf ab, allen Unternehmen eine Anlaufstelle zu bieten. Hier sollen alle relevanten Serviceleistungen, aber auch die Möglichkeiten von Förderungen und Überbrückungskrediten gebündelt sein. Beratung und Unterstützung durch Fachleute sollte ebenso zum Angebot gehören wie die Analyse und die Erstellung von Fortführungskonzepten. "Leider wird diese wichtige Einrichtung ‚noch’ nicht kommen, weil die ÖVP mit Firmen und Arbeitsplätzen lieber Parteipolitik macht, anstatt wirkliche Unterstützungsarbeit zu leisten. Die Bürgerinnen und Bürger werden dies sicher nicht goutieren", so Schabl abschließend.
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