VP-Dworak: Cash for Culture - Gutes Jugendprojekt mit Mängeln

Wien (VP-Klub) - Dass die Stadt Wien mit "Cash for Culture" neue Wege der Kulturförderung für Kinder und Jugendliche geht ist prinzipiell zu begrüßen. Die Art und Weise wie dieses Projekt allerdings umgesetzt werden soll, wirft noch einige Fragen auf.

Der Gemeinderat hat in der heutigen Sitzung eine Dotierung von 80.000 Euro für dieses Projekt beschlossen. Kulturstadtrat Mailath-Pokorny hat aber in seiner Presseaussendung nur 60.000 Euro ausgelobt. Er begründete diese Differenz in seiner Anfragebeantwortung im heutigen Gemeinderat mit "...einer gewissen Flexibilität bei der Vergabe von Fördermitteln...".

"Möglicherweise werden diese 20.000 Euro wieder in einer Schublade landen, aus der der Herr Stadtrat dann sehr freihändig, eventuell sogar für SPÖ nahestehende Jugendprojekte, Förderungen verteilen kann. Oder wie ist eine solche Aussage sonst zu interpretieren?" fragt sich ÖVP Wien-Gemeinderat Bernhard Dworak.

Die Vergabemodalitäten geben insgesamt zu denken:
Wonach wurden die Altersbeschränkungen für die Vergabe festgelegt? Wer entscheidet, welche Projekte förderungswürdig sind?
Wie werden Jugendliche betreut, deren Antrag abgelehnt wurde?

"Vielleicht ist das Projekt nur als Drogenpräventionsprogramm gedacht, wie beispielsweise die Projekte ’Fast Money’ in anderen Ländern. In diesem Falle sollte man aber ehrlicherweise nicht von einem Kunst-, sondern vielmehr von einem Sozialprojekt sprechen", so Dworak abschließend.

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