CELEBRITY Interview mit Richard Gere "Ich darf noch nicht aufhören"

München (ots) -

Man sieht ihn auf der Leinwand nicht mehr als romantischen Held. Seit einiger Zeit spielt er nur noch Verlierertypen mit Brille in Zauselklamotten. Im Interview mit CELEBRITY sagt er dazu: "Aber dieser Verlierertyp ist eine Inkarnation von Bob Dylan, einem der großartigsten Künstler unseres Jahrhunderts. Für mich stellte sich diese Rolle als eine der schwierigsten Herausforderungen dar, die ich je meistern musste. Darauf kommt es mir an. Ich kassierte für den Film nicht einmal Gage. Natürlich weiß ich, dass manche Leute sich von mir eine bestimmte Vorstellung machen. Eine reine Illusion, die mit meiner Person absolut nicht übereinstimmt." Empfindet er so etwas wie Stolz auf seinen beruflichen Erfolg? "Stolz ist ein komisches Wort....Wirkliches Glück beschert mir der Erfolg nicht. Ich drehe Filme, weil ich meine Familie ernähren muss. Und sie schenkt mir Glück. Ich verbringe meine Zeit am liebsten mit meiner Frau und meinem Sohn Homer. Ich bin regelrecht berauscht von Liebe zu ihnen." Wie erklärt er sich, dass die Ehe mit Carey Lowell so gut funktioniert? "Wenn du jemanden zum ersten Mal begegnest, reagierst du spontan: Entweder magst du diesen Menschen oder nicht. Oder es passiert gar nicht - was das Schlimmste ist. Wahrscheinlich hängt das mit unseren vergangenen Erfahrungen zusammen, mit unserem Karma. Zu Carey fühlte ich mich sofort hingezogen. Sie ist ein wunderbarer Mensch mit viel Sinn für Humor und wie ich überzeugte Buddhistin. Wir stehen völlig im Einklang miteinander." Spürt er das Verlangen, den Schauspielerjob endlich an den Nagel zu hängen: "Doch. Ich hätte nichts dagegen, Hollywood den Rücken zu kehren. Ich fragte den Dalai Lama eines Tages in dieser Sache: "Kann ich jetzt aufhören?" Aber er meinte "Ich kann auch nicht aufhören. Wenn ich stoppe, dann darfst du auch stoppen." Das ausführliche Interview erscheint in der neuen CELEBRITY (ET 24.01.2008).

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