FP-Gudenus: Kriminalstatistik muss Anzahl ausländischer Straftäter bekannt geben

Aufschlüsselung kein Rassismus sondern notwendig für Analyse und sinnvolle Präventivmaßnahmen

Wien, 24-01-2008 (fpd) - Die jüngst erschienene Kriminalitätsstatistik 2007 lasse jeden Österreicher, aber vor allem jeden Wiener erschauern. Völlig zurecht, denn gerade die exorbitant hohe Kriminalitätsrate bei Jugendlichen sei wirklich beängstigend und auch besorgniserregend. Dies zeige deutlich das gigantische Versagen der roten Stadtpolitik auf. Jene SPÖ sei es, obwohl jahrelang regierend, die es nicht zustande bringe in diesem so wichtigen Fall, eine Besserung zu erwirken. Eine Fehlbesetzung also, die fatale Folgen für die Wiener nach sich ziehe, stellt heute der Wiener FP-Jugendsprecher, Mag. Johann Gudenus mit Nachdruck fest.

Die Zunahme der jugendlichen Straftäter in Wien müsse dringend ernst genommen und dürfe nicht einfach unter den Tisch gekehrt werden. Wichtig sei daher, dass das Problem auch bei der Wurzel gepackt werde, anstatt wie bisher nur die Symptome zu bekämpfen. Eine Lösung sei gerade in Wien besonders dringlich, da die Bundeshauptstadt nach wie vor der absolute Negativ-Rekordhalter bei Jugenddelikten in Österreich sei, betont Gudenus und stellt weiter fest, dass die Vertuschungsversuche der Gewalttaten an Schulen nicht länger haltbar seien. Gerade in den Bildungsstätten soll es über 300 Anzeigen wegen Körperverletzung geben. Hier helfe weder ein Schönreden noch Verheimlichen, denn Gewalt an Schulen sei keine Eintagsfliege sondern schon seit geraumer Zeit schrecklicher Alltag.

Gründe und Ursachen für jene Gewaltbereitschaft seien klarerweise vielfältig. Dies gehe von der vorherrschenden Perspektivenlosigkeit im roten Wien, über das chaotische Bildungssystem, zu den mangelnden Chancen am Arbeitsmarkt. Angesehene Soziologen sprechen auch davon, dass Gewalt und mangelnder Respekt oft kulturell bedingt und daher bei Zuwanderern aus bestimmten Kulturkreisen vermehrt anzutreffen sei. Wie der deutsche Kriminologe Christian Pfeiffer im Stern-Interview festhielt, sei die Gewaltbereitschaft islamisch sozialisierter Jugendlicher demnach auch auf ihre kulturelle Prägung zurückzuführen. Man könne hier von einem orientalischen Männlichkeitswahn sprechen. Außerdem würden türkische Jugendliche daher so oft gewalttätig, nämlich doppelt so oft wie Europäer, weil sie von ihren Eltern mindestens dreimal so oft misshandelt werden und auch dreimal so oft sehen müssen, wie der Vater die Mutter schlägt, wie Einheimische, so Gudenus. Ein weiteres Mentalitätsproblem spricht Bassam Tibi an, der behauptet, es könne nach moslemischer Sicht erst dann vollständiger Friede auf Erden herrschen, wenn die ganze Welt islamisch beherrscht werde. Gewalt sei ein mögliches und nützliches Mittel, um das Territorium des Islam zu erweitern und daher ein Instrument zur Erlangung des Friedens.

Es bilde sich hier bei uns ein steigender kultureller Rassismus seitens der Zuwanderer gegen Inländer. Aus diesem Grunde sei es ganz besonders wichtig, dass endlich ungeschminkt die Anzahl der von Zuwanderern oder deren Kindern verübten Delikte offengelegt werde, fordert Gudenus.

Die Politik könne es sich nicht mehr erlauben, die altbekannten Phrasen über Sitzkreise und Streetworker zu wiederholen, sondern müsse einen umfassenden und wirksamen Maßnahmenkatalog umsetzen. Jener Maßnahmenkatalog, der auch ermöglicht die Hintergründe zu analysieren, solle enthalten:
· Schnupperhaft, da Bewährungsstrafen als Freisprüche verstanden werden.
· die Abschiebung von ausländischen Familien, deren gescheiterte Integration auf Grund wiederholter Straftaten der Kinder offensichtlich ist.
· Erstellung eines jährlichen Berichts zur Lage der Jugend, welcher sämtliche relevanten Daten über Anzeigen, Verurteilungen, Migrationshintergrund, Ausbildung und Jugendarbeitslosigkeit enthält.

Die FPÖ verleugne den Zusammenhang zwischen schlechter Ausbildung, Arbeitslosigkeit, gescheiterten Integration und Jugendkriminalität nicht und fordert daher für Wien: Zuerst Deutsch - dann Schule, den kostenlosen Kindergarten, Leistungs- und Förderungsgedanke in den Schulen und die Aufwertung der Lehre.

Gusenbauers Gesamtschule sei keinesfalls das beste Rezept gegen Jugendkriminalität. Der peinliche Vorschlag der JVP, demnach künftig die Polizei in Skaterhosen ihren Dienst verrichten sollen, könne ohnehin nicht für voll genommen werden. Die FPÖ hingegen erkenne das Problem und packe es beim Schopf, was das rote Wien leider noch immer nicht zustande bringe, denn von einer erfolgreichen Prävention könne nicht die Rede sein, wenn die Delikte seit 2001 um mehr als 50 Prozent gestiegen seien, so Gudenus abschließend. (Schluss) hn

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