Tourismusplattform Bund/Länder: Ohne Städte und Gemeinden?

Nachhaltige Sicherung des Tourismusstandortes ohne kommunale Ebene schwer vorstellbar

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, findet in Salzburg ein Workshop
der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ins Leben gerufenen Tourismusplattform Bund/Länder statt. Vertreter der Städte und Gemeinden sind nicht dabei. "Tourismus ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor für unser Land - also auch für die Städte und Gemeinden. Daher begrüßt der Österreichische Städtebund diese Initiative, ist jedoch darüber verwundert, dass die kommunale Ebene nicht zur Teilnahme an dieser wichtigen Plattform eingeladen worden ist", so Städtebund-Generalsekretär Dr. Thomas Weninger.

Im Oktober des vergangenen Jahres hat die Tourismusplattform Bund/Länder ihre Arbeit aufgenommen. Ziel der Plattform ist es, einen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Tourismusstandortes Österreich zu leisten und die Wettbewerbsfähigkeit der Tourismusbranche zu erhöhen.

Städtetourismus wächst stetig

Wie die erst kürzlich präsentierte Publikation "Österreichs Städte in Zahlen" zeigt, verzeichnete der Städtetourismus in den letzten zehn Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Nächtigungszuwachs von 2,1%. Der Nächtigungsanteil des Städtetourismus lag im Jahr 2006 bei 11,8% des gesamten Tourismus in Österreich. Die Bundeshauptstadt Wien steht mit 8,8 Mio. Nächtigungen und einem Anteil von mehr als 62% im österreichischen Städtetourismus an der Spitze, mit Abstand gefolgt von den Städten Salzburg (15% Anteil) und Innsbruck (8% Anteil).

Weninger: "Der Städtetourismus allein in den Landeshauptstädten ist mit - laut Statistik Austria - rund 15. Mio. Nächtigungen jährlich nicht nur ein großer Teil des österreichischen Tourismus, sondern auch eine wichtige Einnahmequelle für die Städte und Gemeinden." Und weiter: "Ein Tourist besucht ja nicht ein Bundesland, sondern er kommt in die Städte und Gemeinden. Betreffend Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismusbranche sind Österreichs Städte und Gemeinden daher wichtige Partner - man muss sie nur lassen", so Weninger abschließend.

Der Österreichische Städtebund ist die kommunale Interessenvertretung von 250 Städten und größeren Gemeinden. (Schluss) stä

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