VP-Ekici kritisiert Subventionsvergabe durch die Stadt Wien

ÖVP Wien fordert Integrationskonzept

Wien (VP-Klub) - In ihrer Rede in der Sitzung des heutigen Gemeinderates kritisierte die Integrationssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Sirvan Ekici, nochmals scharf die Aussagen der FP-Spitzenkandidatin im Grazer Wahlkampf. "Diese Aussagen sind auf das schärfste zu verurteilen und richten sich von selbst. Es bleibt zu hoffen, dass die FPÖ Vernunft annimmt und nicht weiter den religiösen und gesellschaftlichen Frieden in Wien und Österreich gefährdet", so Ekici.

Am Beispiel des Vereins Station Wien, dessen Arbeit hier nicht Gegenstand sein soll, kritisierte sie sodann die fragwürdige Subventionspolitik der Stadt Wien. Dieser Verein, der unter anderem "Mama lernt Deutsch"- Kurse anbietet, erhielt im Jahr 2006 86.562 Euro an Subvention. Im Jahr 2008 beträgt die Subvention mittlerweile schon 653.900 Euro. Dieser enorme Anstieg ist für die ÖVP nicht nachvollziehbar. Zwar ergab eine Evaluierung der "Mama lernt Deutsch"-Kurse, die auf eine Initiative der ÖVP zurückgehen, dass diese durchaus eine gewisse Qualität hätten. "Der gegenständliche Verein war allerdings nicht Teil der Evaluierung" so Ekici. Die heutige Aussendung der SP-Gemeinderätin Yilmaz bezüglich der Evaluierungsstudie kann daher von Seiten der ÖVP nicht nachvollzogen werden. Zudem erhalten die Teilnehmer kein Sprachzertifikat. Wien hinkt auch sonst internationalen Entwicklungen hinterher, angesprochen sei hier nur das Sprachportfolio.

Die VP-Integrationssprecherin erneuerte außerdem die langjährige Forderung der ÖVP nach einem umfassenden Integrationskonzept und einer Evaluierung aller von der Stadt Wien geförderten Deutschkurse. "Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die Vergabe von Subventionen in Zukunft für alle nachvollziehbar und überprüfbar ist. Nur, wenn man eine Bedarfserhebung durchführt und auch die Lernfortschritte kennt, kann man auch nötige Verbesserungen an den Kursen durchführen", betont Ekici abschließend.

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