Uni-Räte: DARMANN: Entscheidungsfreiheit anstatt verordneten Berufsweg

Wien (OTS) - Eine geschlechtergerechte Aufteilung sei auf alle Fälle zu begrüßen, meinte BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Mag. Gernot Darmann zur aktuellen Diskussion, alle an der Universität - oder in Zusammenhang mit dem Wissenschaftsbetrieb - eingerichteten Gremien zur Hälfte mit Frauen zu besetzen. Dass Frauen in Spitzenpositionen der heimischen Unis deutlich unterrepräsentiert sind, belegen die Zahlen.
Der Versuch, dies über Quoten zu erreichen, sei allerdings der falsche Weg, meinte Darmann. "Im Vordergrund müssen die fachlichen Qualifikationen der weiblichen und männlichen Bewerber stehen." Darmann zeigt sich verwundert darüber, "dass gerade einer Frau als Ministerin nichts anderes einfällt, als Frauen lediglich über eine Quotenregelung in Führungspositionen hieven zu wollen." Die Entscheidungsfreiheit für den persönlichen Berufsweg dürfe den Frauen nicht durch falsch verstandene Frauenförderungsmaßnahmen entzogen werden, meinte Darmann abschließend.

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