Wiener Gemeinderat (4)

Flächenwidmung Flugfeld Aspern

Wien (OTS) - GR Siegi Lindenmayr (SPÖ) stellte am Beginn seiner Ausführungen fest, dass der Antrag zum Hubschrauberlandeplatz von seiner Fraktion abgelehnt würde. In seinem Antrag forderte er den Gemeinderat auf, sich für eine ehestmögliche Absiedelung des Hubschrauberlandeplatzes aus der Meidlinger Kaserne einzusetzen. Das Radwegenetz in Wien umfasse mittlerweile 1.090 km, so der Redner. Unterschiedliche Arten von Radfahranlagen, wie Radwege, Radrouten oder Radfahrstreifen durchziehen das gesamte Stadtgebiet. Es sei ein richtiger Weg den hier die Stadt eingeschlagen habe, man werde das Radfahren in Wien weiter ausbauen.

GR Mag. Dietbert Kowarik (FPÖ) hob den Westbahnhof und die gute Anbindung an den individuellen und öffentlichen Verkehr hervor. Ein Problem stelle jedoch die große Ausdehnung des Westbahnhofes dar, diese bilde eine Barriere. Seine Fraktion schlage vor, die Barriere u.a. durch den Verbau der nicht benötigten Gleisanlagen sowie einer Überdachung des Restes des Bahnhofes aufzuheben. Durch die "Degradierung" des Westbahnhofes zum Pendler-Bahnhof, würde die Frequenz kleiner, es bestehe Gefahr für die äußere Mariahilferstraße. In einem Antrag forderte er eine enge Kooperation zwischen dem Planungsdirektor und dem 15. Bezirk bezüglich einer klaren Planung des Westbahnhofes. Ein weiterer Antrag betrifft die Standortverlegung des Autoabschleppplatzes in Simmering bzw. die Verlängerung der Autobuslinie 76A.

Die Häufung der Unfälle mit Straßenbahnen sei eine Auswirkung des Sparkurses der Wiener Linien seit der Ausgliederung, sagte GRin Ingrid Puller (Grüne). Die Übernahmezeiten, in denen die Sicherheitsüberprüfungen vor dem Auslauf einer Straßenbahn durchgeführt werden, wären mit 15 Minuten absolut unzureichend. Man spare bei der Wagenrevision und auch bei den Facharbeitern. Die Verantwortung dafür liege bei den Wiener Linien den Sozialdemokraten und der Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter. Die Änderung der Dienst- und Betriebsvorschriften bezüglich der Wagenübernahmezeiten von 15 auf 25 Minuten ist Inhalt des von der Rednerin eingebrachten Antrages.

GR Robert Parzer (ÖVP) hielt fest, dass die Stadtplanungspolitik viele Planungen enthalte, jene jedoch oft im Planungsstadium stecken bleiben würden. Die Donaustadt habe kein richtiges Bezirkszentrum, man würde dort auch unbedingt Arbeitsplätze benötigen. Ziel des Flächenwidmungsdokumentes für den Donaustädterstadtteil Aspern solle ein vitales Bezirkszentrum sein, dieser Stadtteil müsse sozial und funktional überdacht werden. 25.000 Arbeitsplätze würden nur dann entstehen, wenn man die Betriebsansiedelungen bereits genehmigt habe. Der Technologiestandort werde laut Eindruck des Redners eher "pseudohalber" im Projektblatt geführt. In seinem Antrag forderte er eine rasche Realisierung des städtebaulichen Projektes, und den Start noch im ersten Halbjahr 2008. Der Hubschrauberlandeplatz liege sehr zentral, man solle ihn nicht aufgeben. (Forts.) mos/pla

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