ARBÖ: Autofahrer stehen seit 2005 auf der CO2-Bremse

Wien (OTS) - Die Autofahrer in Österreich stehen bereits seit dem Jahr 2005 auf der CO2-Bremse, stellt der ARBÖ fest. Auch nach den neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes sind die CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs (LKW, Flug, Bahn, PKW, Motorräder) in Österreich von 17,3 Mio. Tonnen im Jahr 2005 auf 16,9 Mio. Tonnen im Jahr 2006 gesunken. Insbesondere die PKW-Fahrer haben dazu beigetragen die Treibhausgas-Emissionen zu senken.

Im Jahr 2006 wurde aber noch nicht das Ende der Umweltverbesserungen erreicht. Denn wichtige Maßnahmen wurden im Jahr 2007 gesetzt, die sich naturgemäß noch nicht auf die Umweltbilanz des Jahres 2006 auswirken konnten. So etwa wurden die Auswirkungen der Zumischung von Ethanol zu Benzin, sowie die saftige Mineralölsteuer-Erhöhung nicht berücksichtigt. Auch das neue Bonus-Malus-System für den Neukauf von PKW, das Mitte 2008 kommt scheint in der Bilanz noch nicht auf, berichtet der ARBÖ.

Dass die privaten Autofahrer schon längst auf der CO2-Bremse stehen zeigt sich auch an den wachsenden Passagier-Zahlen der "Öffis", am ständig rückläufigen Benzinverbrauch und am starken Rückgang der Autokäufe durch Private. So sind im abgelaufenen Jahr 2007 laut EurotaxGlass’s die Autoneukäufe durch Private um 10,5 Prozent auf 160.000 Stück zurückgegangen.

"Es ist völlig unlogisch die Autofahrer im Inland ständig zur Kassa zu bitten, nur weil immer mehr LKW, die für einen Tankexport sorgen, durch Österreich fahren und damit die heimische CO2-Verkehrsbilanz vermasseln", so der ARBÖ.

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