Karas trifft EU-Ratsvorsitzenden Janša - EU-Klimapaket im Mittelpunkt der Gespräche

Gemeinsames engagiertes Handeln von Europaparlament und Ratsvorsitz notwendig

Brüssel/Ljubljana, 24. Jänner 2008 (ÖVP-PD) "Mit der Vorlage des Klimaschutz-Pakets durch die EU-Kommission haben die slowenischen Ratspräsidentschaft und das Europäische Parlament eines der wichtigsten Gesetzgebungsvorhaben der letzten Jahre zur Behandlung übertragen bekommen. Wir wollen ein rasches, ausgewogenes und funktionierendes Ergebnis. Wir werden engagiert an die Arbeit gehen", sagte heute der Vizepräsident der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament, Mag. Othmar Karas. Der Vizechef der größten Parlamentsfraktion und Obmann des ÖVP-Europaklubs trifft heute in Ljubljana mit dem EU-Ratsvorsitzenden und slowenischen Premierminister Janez Janša sowie weiteren slowenischen Regierungsmitgliedern zu Arbeitsgesprächen zusammen. "Die Kommissionsvorlage basiert exakt auf den Vorgaben der EU-Staats- und Regierungschefs vom Frühjahrsgipfel 2007: 20 Prozent weniger CO2-Ausstoß, 20 Prozent mehr erneuerbare Energien, zu erreichen bis zum Jahr 2020. Das haben alle EU-Regierungschefs so beschlossen, das kann mit dem Klimapaket erreicht werden, das wollen wir jetzt gemeinsam umsetzen", betonte Karas. ****

Gemeinsam mit dem Präsidium der EVP-ED Fraktion bespricht Karas heute in Ljubljana neben dem Arbeitsplan für die Umsetzung des Klimapakets auch weitere drängende Vorhaben der slowenischen Ratspräsidentschaft. "Die engagierte Fortsetzung des Ratifikationsprozesses für den Reformvertrag steht dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Fortführung der Beitrittsgespräche mit Kroatien und die Arbeiten an der Mid-Term-Review der Gemeinsamen Agrarpolitik", so der ÖVP-Europaklubobmann.

An den Arbeitsgesprächen nehmen von slowenischer Seite neben Premierminister Janša auch Finanzminister Dr. Andrej Bajuk, Umweltminister Janez Podobnik sowie Europastaatssekretär Janez Lenarcic teil. "Die Umsetzung des Klimapakets wird ein hartes Stück. Die Kommissionsvorschläge sind aber eine gute Grundlage für diese Arbeit, die Europaparlament und Rat gemeinsam leisten müssen. Im Europaparlament gibt es eine solide Mehrheit für eine ausgewogene und funktionierende Lösung, die Ökonomie und Ökologie gleichermaßen zu Gute kommt, die unsere Umwelt schützt und die europäische Wirtschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit sichert", so Karas abschließend.

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