LH Pröll: Sicherheitsausbau für B 303 bis Hollabrunn Süd

Ziel bleibt vierspuriger Ausbau bis zur Staatsgrenze

St. Pölten (NLK) - Die Weinviertler Schnellstraße B 303 soll ausgebaut und sicherer werden. In einem ersten Schritt wird der dreispurige Abschnitt Stockerau - Hollabrunn Süd mit einer starren Mitteltrennung versehen. "In den letzten 10 Jahren sind auf der Weinviertler Schnellstraße bei 168 Verkehrsunfällen 40 Menschen ums Leben gekommen, 85 Prozent im Gegenverkehrsbereich", begründete Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll den Sicherheitsausbau dieses Straßenstückes, der heute im NÖ Landhaus mit der Vertragsunterzeichnung und im Beisein von Bundesminister Werner Faymann fixiert wurde. Durch die Mitteltrennung könnten 80 Prozent der Unfälle vermieden werden, ist Pröll überzeugt. Zusätzlich werden auf diesem Abschnitt Pannenbuchten, Abstellstreifen und auf einer Länge von insgesamt vier Kilometern Lärmschutzwände errichtet.

Die Arbeiten für den Ausbau werden im Frühjahr dieses Jahres in Angriff genommen, die Fertigstellung ist für Ende Juli 2009 vorgesehen. Die Kosten von 13 Millionen Euro werden von Bund und ASFINAG (10 Millionen Euro) und vom Land Niederösterreich (3 Millionen Euro) getragen. Dieser Abschnitt der B 303, die 2006 ins Bundesstraßennetz aufgenommen wurde, wird mit 1. August 2009 auch mautpflichtig. "Vor allem im Hinblick auf Mautflüchtlinge der S 5", so Pröll, der auch verstärkte Kontrollen der Durchfahrtsverbote im niederrangigen Straßennetz ankündigte.

Vorrangiges Ziel bleibt laut Pröll weiterhin der vierspurige Ausbau der B 303 bis zur Staatsgrenze in Kleinhaugsdorf. "Die Planungen für die rund 15 Kilometer lange Umfahrung Hollabrunn Süd -Guntersdorf laufen bereits", sagte der Landeshauptmann. Dieser Abschnitt soll im Zeitraum 2010 bis 2014 realisiert werden; im Anschluss daran folgt der Ausbau des Abschnittes bis Kleinhaugsdorf.

Der Landeshauptmann zitierte auch eine Studie des Umweltbundesamtes, das dem Land trotz des dynamischen Wirtschaftswachstums eine sinkende Treibhausbelastung bescheinigte. Auch Bundesminister Faymann bekannte sich zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes, insbesondere durch Einsatz neuer Technologien. Den Ausbau der Infrastruktur bezeichnete er "als Gebot der Stunde und Investition in die Zukunft".

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