KO Scheuch: Novellierung des Kärntner Jagdgesetzes beschlossen

Traditionelle Jagd auf Birk- und Auerwild bleibt gesichert

Klagenfurt (OTS) - "Der Versuch der Europäischen Union, die traditionelle Jagd auf Birk- und Auerwild in Kärnten zu verbieten, ist gescheitert. Es ist uns heute im zuständigen Ausschuss des Kärntner Landtages in Zusammenarbeit mit Kärntner Jägerschaft gelungen, diese Jagd weiterhin in traditioneller Form zu erhalten", erklärt der Vorsitzende des Land- und Forstwirtschaftsausschusses, BZÖ-Klubobmann Kurt Scheuch.

In Ermangelung anderer Alternativen sei ein Kompromiss gefunden worden, der vorsehe, dass die Raufußhüher ganzjährig geschont werden. Durch eine Sonderregelung werde es aber auch weiterhin möglich sein, Entnahmen aus dem Bestand durchzuführen, und zwar nur aus gezählten und gesunden Beständen. Ungefähr die gleichen Stückzahlen, die derzeit erlegt werden, würden durch diese Regelung auch in Zukunft jagdlich nutzbar sein. Weiterhin ganzjährig geschont bleiben die Hennen und die Kücken von Auer- und Birkwild. Scheuch weist darauf hin, dass die selektive Jagd auf Auer- und Birkwird vor allem deshalb wichtig sei, weil die Kärntner Jägerschaft für die Sicherung des Lebensraumes dieser Wildarten sorgt.

Landesrat Martinz hingegen zeige mit seinen heutigen Aussagen betreffend Jagdstrafen bei irrtümlichen Abschüssen, dass er als zuständiger Referent heillos überfordert ist und keine Ahnung von der Problematik habe. "Im Ausschuss wurde eine einheitliche Vorgangsweise beraten. In Zusammenarbeit mit der Kärntner Jägerschaft und der Verfassungsabteilung wurde eine Gesetzesvorschlag erarbeit, der gewährleistet, dass es bei Bagatellüberschreitungen zu einer Verfahrensvereinfachung kommt. Unkorrektes Handeln gegenüber den Abschussplänen wird aber weiterhin sehr wohl bestraft", sagt der BZÖ-Klubobmann.

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