Bundeskanzler Gusenbauer: "Österreichische Bundesregierung einig im Kampf gegen Doping"

Wien (OTS) - "Die österreichische Bundesregierung bekennt sich zum Kampf gegen Doping. Dieser Kampf bedarf permanenter Anpassungen und Initiativen. Das Problem des Blutdopings und der Blutbehandlung beschäftigt uns seit den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City. Die österreichische Bundesregierung hat sich seit ihrem Amtsantritt vor einem Jahr dieses Themas intensiv angenommen", so Bundeskanzler und Sportminister Alfred Gusenbauer.

Ziel müsse es sein, in Sachen Blutdoping umfassende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen das Arzneimittelgesetz, das Blutsicherheitsgesetz und das Ärztegesetz. Diese müssten auf ihre Praxistauglichkeit und Verbotstatbestände geprüft werden. "Die interministeriellen Sitzungen im Herbst 2007 haben diesbezügliche Schwächen aufgezeigt und Handlungsbedarf erkennen lassen. Die Entwicklungen der letzten Wochen bestätigen dies", so Gusenbauer.

Ergänzend zu diesen Maßnahmen sollten mit etwaigen Novellen die Sicherstellung der Strafverfolgung etwaiger Hintermänner, Dealer etc. und der verstärkte Schutz für Sportlerinnen und Sportler gegen Verleumdungen gewährleistet werden. Weiters sollte die Überprüfung aller relevanten Ermittlungsmethoden und ihrer Einsetzbarkeit ermöglicht werden.

"Außer Diskussion steht für mich aber die Strafbarkeit des ,gedopten Sportlers‘. Ziel ist es, praxistaugliche Gesetzesvorschläge auf den Tisch zu bekommen, damit die bestehenden Lücken noch im Frühjahr 2008 geschlossen werden. Die Sportsektion des Bundeskanzleramtes führt die Koordinierung durch. Auf politischer Ebene sehe ich große Übereinstimmungen in diesem Bereich", so Bundeskanzler Gusenbauer abschließend.

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