Vilimsky: Fremdenpolitik hat sich nach den Bedürfnissen Österreichs zu orientieren

Integration ist nicht originäre Aufgabe des Staates

Wien (OTS) - Anlässlich des gestern präsentierten Integrationsberichts der Regierung nahm FPÖ-Generalsekretär NAbg. Harald Vilimsky in der heutigen Pressekonferenz die darin aufgezeigten Fehlentwicklungen der letzen Jahrzehnte ins Visier seiner Kritik. "Wir stehen vor einem Szenario, nicht mehr Herr im eigenen Haus zu sein." In einer Status-Quo Aufnahme der Bevölkerungsentwicklung komme man zu dem Schluss, dass durch eine systematische "kulturelle Entösterreicherung" und dem Ruf nach Billigarbeitskräften - allen voran durch die ÖVP - endlich eine Fremdenpolitik gemacht werden müsse, die sich an den Bedürfnissen Österreichs orientiere.

"Integration ist nicht originäre Aufgabe des Staates", stellte Vilimsky fest. Vielmehr sei es die Bringschuld derer, die zu uns kommen. "Unsere Regierung erkennt nun auch endlich, dass Ausländer in Österreich nicht nur Rechte sondern auch Pflichten haben." Vilimsky sprach sich für die Definition eines Pflichtenheftes aus, welches die Vorgaben für Zuwanderung an den Bedürfnissen Österreichs ausrichtet.

"Die FPÖ postuliert für sich den Alleinvertretungsanspruch für die österreichischen Staatsbürger. Das heißt auch, dass man mit sehr weitgehenden und auch deutlichen Forderungen den immer exzessiver werdenden Rechten von Zuwanderern auf unserem Staatsterritorium begegnen muss und klar zum Ausdruck bringt, dass die Österreicher Herr im eigenen Haus sind und nicht wer anderer", so Vilimsky. Um die nötige Kehrtwende im Innenministerium umzusetzen, brauche es einen Innenminister eines Strache-Kalibers. Strache sei ein Hoffnungsanker für viele Österreicher und Sinnbild dafür, dass zukünftig das eigene Land und seine Staatsbürger ganz klar vor sämtliche Ideen der Multikulturalisierung, Internationalisierung und Europäisierung gestellt würden.

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