FP-Matiasek: FPÖ Wien fordert Personalaufstockung bei Polizei um 1600 und städtischen Wachkörper

Niedrige Aufklärungsquote bewirkt Unsicherheitsgefühl bei der Bevölkerung

Wien, 24-01-2008 (fpd) - Mehr als notwendig sei die kommunale Sicherheitsoffensive für Wien, wobei besonderes Augenmerk auf die Aufstockung des Polizeipersonals auf 1600 gerichtet werden müsse und zwar nicht für mehr, sondern damit Sicherheit überhaupt wirklich gewährleistet werden könne, denn dies sei zum momentanen Zeitpunkt nicht der Fall, so die stellvertretende Landesparteiobfrau, LAbg. Veronika Matiasek.

Wien weise mit nur 29 Prozent die niedrigste Aufklärungsquote ganz Österreichs auf, nicht zuletzt ein Folge des eklatant hohen Personalmangels bei der Exekutive. Klar sei jedoch: Je höher die Aufklärungsquote, desto höher auch die Chance, Verbrechen präventiv behandeln zu können. Wenn die Polizei nämlich analysieren könne, welche Delikte, wie und von wem vonstatten gehen und verübt werden, so könne sie bereits im Vorfeld reagieren und die Sicherheitsmaßnahmen in jenen Bereichen pointiert behandeln. Zugleich bedeute eine höhere Aufklärungsquote auch eine Verbesserung des objektiven und subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung - eine logische und einleuchtende Schlussfolgerung. Bei einer Quote von nur 29 Prozent in Wien könne dieser klarerweise nicht der Fall sein, so Matiasek.

Vor allem fehle eine zusätzliche Kontrolle durch Organe der öffentlichen Sicherheit in dicht verbauten Bereichen der Stadt, denn eben dort würde sich das Verbrechen verstärkt abspielen. Gerade Eigentumsdelikte, die für die Opfer eine große Belastung bedeuten, häufen sich. Es könne nicht sein, dass die Bevölkerung selbst beginnen müsse, auf Grund der hohen Unsicherheit in punkto Einbruchsdiebstähle in unserer Stadt, sich selbst zu schützen und nunmehr private Bürgerwehren zu bilden beginnen, zeigt sich Matiasek empört.

Die FPÖ Wien setze sich daher verstärkt für eine Unterstützung der Polizei durch einen städtischen Wachkörper, vor allem in dem Bereich der Bestreifung zu Fuß oder per Fahrrad, ein. Dieser solle zur Entlastung der Polizei bedienstet werden. Unumgänglich sei auch die weitere FPÖ Forderung, endlich mindestens 1600 Exekutivbeamte mehr einzustellen, so Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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