Pitzinger-Ryba: Familien brauchen steuerliche Entlastung - auch bei den Kinderbetreuungskosten

St. Pölten (OTS) - Es ist ungerecht, dass in Österreich Familien mit Kindern genau soviel Steuer zahlen müssen, wie Kinderlose, sagte heute die Bundesgeschäftsführerin des Österreichischen Familienbundes, Alice Pitzinger-Ryba zur aktuellen Diskussion.

Wem Familienpolitik ein ehrliches Anliegen ist, der kann nicht dagegen sein, dass Familien steuerlich entlastet werden. Alle Argumente gegen steuerliche Entlastung sind ausschließlich ideologisch begründet und wenden sich gegen Familien selbst. Der Österreichische Familienbund fordert seit Jahren, dass Familien erst dann Steuer zahlen müssen, wenn das Existenzminimum für jedes Familienmitglied in voller Höhe steuerfreigestellt ist. Die Freistellung des steuerlichen Existenzminimums ist die gerechteste Form, da bei der Steuerbemessung erstmals auf die Kinderzahl abgestellt wird und somit vor allem Mehrkindfamilien wesentlich entlastet werden. Dies würde endlich Steuergerechtigkeit zwischen Kinderlosen und jene die Kinder haben herstellen, betonte Pitzinger-Ryba.

Eine weitere langjährige Forderung des Familienbundes ist die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten. Bei dieser Forderung gehe es vor allem um eine Maßnahme zu besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Man könne nicht auf der einen Seite ständig den Ausbau von Kinderbetreuungsmöglichkeiten einfordern und auf der anderen Seite Familien bei der Finanzierung nicht unterstützen. Kinderbetreuungskosten sind klassische Werbungskosten und daher auch als solche abzusetzen, betonte die Bundesgeschäftsführerein des Familienbundes abschließend.

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