Lang ersehntes Startsignal für Salzburg und seine Universität

Burgstaller: Kultur- und Gesellschaftswissenschaften erhalten endlich "adäquates Dach" über dem Kopf

Salzburg (OTS) - "Der Baubeginn für den Uni-Park ist ein lang ersehntes, sehr positives Startsignal für Salzburg und seine Universität", sagte heute, Donnerstag, 24. Jänner, Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller beim Spatenstich für die Realisierung des Projektes. "Die Kultur- und Gesellschaftswissenschaften werden damit nach einer jahrzehntelangen Existent in zum Teil desolaten Provisorien endlich ein adäquates Dach über dem Kopf haben", so Burgstaller.

Vorangegangen waren dem heutigen Projektstart jahrelange Verhandlungen und Bemühungen mit dem Ziel, sowohl einen Ersatz für die als Provisorien errichteten Universitätsgebäude in der Akademiestraße zu finden, als auch die städtebauliche Neuordnung im Nonntal zu sichern. Der Betrieb im neuen Haus wird 2010 aufgenommen und werde eine echte Belebung des Stadtzentrums bewirken. "Vor allem aus städtebaulicher Sicht ist das neue Projekt ein Gewinn für den gesamten Stadtteil Nonntal", betonte die Landeshauptfrau.

Haus für die Kultur- und Gesellschaftswissenschaften

Der Neubau wird neben Büro- und Seminarräumen für elf Fachbereiche eine fachübergreifende Bibliothek und den gemeinsamen Seminar- und Hörsaalbereich, der auch zur eigenständigen Nutzung als Veranstaltungs- und Kongressbereich geeignet sein wird, sowie ein Bistro beherbergen. Im Untergeschoß werden eine Tiefgarage mit 96 Stellplätzen sowie Lager- und Technikräumlichkeiten errichtet. Über den großflächigen überdachten Zugangsbereich (Campus) wird auch der von Freisaal kommende öffentliche Fuß- und Radweg in die Stadt geführt. Bis zu 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 4.000 bis 5.000 Studierende bekommen damit eine neue Heimstätte.

Kultur- und Gesellschaftswissenschaften ist größte Fakultät

Die Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät ist mit mehr als 6.300 Studierenden, rund 300 Mitarbeiter/innen, elf Fachbereichen und mehr als 30 Studienzweigen nach wie vor die größte Fakultät der Universität Salzburg.

Das Profil der Kultur- und Gesellschaftswissenschaften hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert. Absolvent/innen sind nicht praxisferne Theoretiker, die Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Studienrichtungen keinesfalls "Orchideen-Fächer". Der Bedarf an allgemein gebildeten Akademiker/innen in den verschiedensten Bereichen von Wirtschaft, Kultur, Politik, Verwaltung, aber auch Technologie steigt: "Gebraucht werden ja nicht nur Macher, sondern auch Denker. Diese positive Entwicklung für die Kultur- und Geisteswissenschaft hat aber auch mit der laufenden Modernisierung dieses Bildungsangebots zu tun. Die Salzburger Universität genießt dabei vor allem in den Kultur- und Gesellschaftswissenschaften einen hervorragenden Ruf in Lehre und Forschung. Alles andere würde auch dem Ruf Salzburgs als Kultur(haupt)stadt nicht entsprechen", sagte Landeshauptfrau Gabi Burgstaller.

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