Klement: Weshalb duldet Ministerin Kdolsky qualvolle Tiertransporte?

Wien (OTS) - "Pro Jahre werden über 400 Millionen Nutztiere auf LKW-Anhängern quer durch Europa gekarrt", berichtet FPÖ-Tierschutzsprecher NAbg DI Karlheinz Klement. "Durch Kärnten", so Klement weiter, "rollen täglich 40 derartige Lastwagenzüge, also jährlich 14.600, und nur drei Prozent davon werden kontrolliert. Allerdings befördern schon diese mangelhaften Kontrollen erschreckende Zustände zu Tage."

Ob Hühner, Schafe, Rinder oder Schweine, seien die Tiere eng in die Transporter gepfercht, bekämen zu wenig Wasser und Nahrung und auch die vorgeschriebenen Pausen würden nicht eingehalten.

"Die Frächter haben nichts zu befürchten, da kaum kontrolliert wird", erklärt der freiheitliche Tierschutzsprecher. "Ausreichende Kontrollen sicher zu stellen, wäre aber Aufgabe von Ministerin Andrea Kdolsky. Weshalb sie dieser Verpflichtung nicht nachkommt und somit unvorstellbares Tierleid mitträgt, werden wir in einer parlamentarischen Anfrage und weiteren Initiativen zu hinterfragen haben. Es geht um die Erstellung eines Maßnahmenkataloges, der den Anspruch des Tierschutzes rechtfertigen kann. Darunter wären etwa die sofortige Beschlagnahmung von rechtswidrig transportierten Tieren und die Erstellung einer Strafpunkteliste für die betreffenden Transportunternehmen zu verstehen."

Abschließend hält Klement fest: "Geschundene, von den Artgenossen aufgrund des eklatanten Platzmangels Zu Tode getrampelte Tiere sind wohl nicht jenes Ausgangsprodukt, das sich der österreichische Konsument auf dem Teller wünscht. Denn im Unterschied zur verantwortlichen Politik haben sich viele Verbraucher ein intaktes ethisches Empfinden erhalten."

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