Kdolsky und Lopatka: Konsequenter Anti-Doping-Kampf durch Verschärfung des Arzneimittelgesetzes

Entwurf für Anpassungen bei Doping

Wien (OTS) - =

Wien, 24. Jänner 2008 (OTS) "Die österreichische
Bundesregierung setzt den mit großer Konsequenz geführten Kampf gegen Doping im Sport gemeinsam fort. Durch rechtliche Verschärfungen im Arzneimittelgesetz werden nun strafrechtliche Konsequenzen punkto Blutdoping festgeschrieben, um sämtliche Methoden von Doping im Arzneimittelgesetz zu berücksichtigen und den Anti-Doping-Kampf auch im Hobby- und Freizeitsport zu verstärken", so Bundesministerin Dr. Andrea Kdolsky und Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka über den gemeinsamen Entwurf, der heute Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer übermittelt wird. Diese Verschärfungen seien notwendig, um verstärkt auch das Umfeld des Sportlers - Trainer, Betreuer bzw. Ärzte - bei Blutdoping strafrechtlich belangen zu können. ****

Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky betonte die Wichtigkeit der legislativen Schritte gegen Doping: "Wir haben es im Doping-Bereich mit einer sehr dynamischen Industrie zu tun, die laufend neue Verfahren zur illegalen Leistungssteigerung entwickelt. Der Kampf gegen das Doping ist deshalb ein kontinuierlicher Prozess und ich bin sehr froh, dass wir die Initiative des Sportstaatssekretärs nun sehr schnell umsetzen und schon nächste Woche dem Parlament vorlegen können."

Damit habe man künftig eine bessere Handhabe gegen die "Hintermänner", so Lopatka. Denn während der Sportler seine Existenz-Grundlage verliert, kommen die Akteure im Hintergrund, die am Doping viel Geld verdienen, bisher ohne strafrechtliche Folgen davon. "Derzeit hat man als 'Anbieter' von Blut-Doping nur Verwaltungsstrafen zu befürchten. Sportlern, die des Dopings überführt werden, droht sogar das endgültige Aus für ihre Karriere."

Mit den Anpassungen im Arzneimittelgesetz - in Zukunft ist auch die Manipulation am Blut strafrechtlich relevant - habe man "Staatsgewalt gegen die Starken im Doping-System".

"Mit diesen Regelungen können die notwendigen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit ab 1. Juli 2008 nicht nur die nationale Antidoping Agentur NADA Austria ihre Arbeit aufnehmen kann, sondern auch eine sehr gute Rechtslage für deren Tätigkeit gegeben ist", so Lopatka.

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