ÖAMTC: Ab 1. Februar muss die neue Vignette auf die Windschutzscheibe

Ende Jänner ist der Ansturm auf das Autobahnpickerl immer besonders groß

Wien (OTS) - Am 1. Februar ist es soweit. Die alte türkisblaue Vignette verliert ihre Gültigkeit, und nur wer eine korallrote Vignette auf der Windschutzscheibe kleben hat, bleibt bei einer Kontrolle vor saftigen Strafen verschont. Ende Jänner ist der Ansturm auf das Autobahnpickerl immer besonders groß. "Man sollte sich nicht zu lange Zeit lassen, denn wer ohne Pickerl erwischt wird, muss mit hohen Strafen rechnen", warnt ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka.

In den ÖAMTC-Shops wurden allein im Jänner 2007 mehr als 174.000 Vignetten verkauft-das entspricht etwa 13,5 Prozent des gesamten Jahresverkaufs der Autobahn-Vignette beim Club. Ohne gültige Vignette sollte man Autobahnen und Schnellstraßen meiden, denn die Strafen sind hoch und sogar eine Anzeige ist möglich. Im günstigsten Fall kommt man mit einer Ersatzmaut von 120 Euro davon. Wer nicht sofort zahlen will, muss mit einer Anzeige und einer Geldstrafe von mindestens 300 Euro rechnen. "Schlimmstenfalls kann es bis zu 3.000 Euro teuer werden", erklärt die Clubjuristin.

So klebt man die Vignette richtig

* Vignetten dürfen nur mehr auf die Windschutzscheibe, z.B. auf den linken Rand oder hinter den Rückspiegel, geklebt werden. "Die Anbringung auf einer nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist seit einem Jahr nicht mehr gestattet", sagt die ÖAMTC-Juristin. Die Vignette darf auch nicht durch einen dunklen Tönungsstreifen verdeckt werden.

* Die Vignette hält nur, wenn sie auf eine saubere und trockene Stelle geklebt wird. Außerdem sollte die Scheibentemperatur nicht weniger als fünf Grad Celsius betragen.

* Altes Pickerl entfernen: Es sollten sich nicht mehr als zwei österreichische Vignetten gleichzeitig auf der Windschutzscheibe befinden.

* Wiederaufgeklebte Autobahnpickerl sind durch die Sicherheitsmerkmale erkennbar und ungültig. Wer mit einer solchen Vignette erwischt wird, muss mit Bestrafung rechnen.

* Nicht erlaubt sind spezielle Folien, Saugnäpfe oder Klebebänder, die einen direkten Kontakt der Vignette mit der Windschutzscheibe verhindern. Das gilt als Vignetten-Manipulation und kostet nicht unter 240 Euro.

* Bei Motorrädern ist die Vignette sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades anzubringen.

* Wenn es zu einem Scheibenbruch, z.B. Steinschlag, kommt hilft der ÖAMTC weiter. Bei allen Dienststellen des Clubs wird gegen Vorzeigen des Vignettenabschnitts und der abgelösten Originalvignette sowie der Reparaturrechnung, der Antrag auf eine Ersatzvignette entgegen genommen. Man bekommt dann die Ersatzvignette sofort an Ort und Stelle.

2008 müssen alle Autobahn- und Schnellstraßenbenützer bereits zum zwölften Mal die Vignette aufkleben. Der Preis der Jahresvignette hat sich dieses Jahr auf 73,80 Euro erhöht und ist damit um 1,20 Euro teurer als im vergangenen Jahr.

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial der neuen Vignette ist im ÖAMTC-Foto-Service unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0001