Buchinger bei Eröffnung des neuen BBRZ-Standortes in Wien

BBRZ wichtiger Rat- und Impulsgeber für Politik

Wien (SK) - Als "gelebte Sozialpolitik" bezeichnete Sozialminister Erwin Buchinger die Tätigkeiten des BBRZ (Berufliches Bildungs- und Rehabilitätszentrum) am Mittwoch im Rahmen der Eröffnung des neuen Standortes in Wien. Als Sozialminister sei er zuständig, die berufliche Integration von Behinderten zu fördern, erläuterte Buchinger, dass BBRZ sei hier der wichtigste Partner des Ministeriums. Das Angebot des BBRZ sei vielfältig, lobte der Minister, es gehe von Prävention, Beratung, Clearing bis hin zur Rehabilitation. Überdies sei das BBRZ ein "wichtiger Rat- und Impulsgeber" für die Politik. ****

Als Sozialminister sei er zuständig, die berufliche Integration von Behinderten zu fördern, erläuterte Buchinger, das BBRZ sei hier der wichtigste Partner des Ministeriums. In Österreich gebe es 95.000 begünstigte Behinderte, 63.000 davon seien in Beschäftigung. "Es ist unsere Aufgabe, den Rest beschäftigungsfähig zu machen", so Buchinger. 3.600 Betriebe würden in Österreich die Beschäftigungsquote für Behinderte erfüllen, der Rest trage pro Jahr rund 80 Millionen Euro für die Integration von Behinderten bei.

"Das BBRZ ist nicht nur bei der beruflichen Integration ein wichtiger Partner, sondern auch bei Fragen der Invaliditäts- und Berufsunfähigkeitspension", unterstrich der Sozialminister. Derzeit würde in Österreich von 400.000 Menschen eine Invaliditätspension bezogen, jährlich würden 30.000 Neuanträge gestellt. "Unsere Perspektive muss es sein, die Menschen gesund in Beschäftigung zu halten", so Buchinger, dies sei wichtig für die Sicherung des Pensionssystems. Für die geplante Neugestaltung der Invaliditätspension habe das BBRZ wichtige Impulse gegeben.

"Die Arbeit des BBRZ macht aber nicht vor nationalen Grenzen halt", unterstrich Buchinger. Das österreichische Know-How werde ins Ausland transferiert und vor Ort für Partnerprojekte nutzbar gemacht. "Das ist die Form von internationaler Unterstützung, die wir uns vorstellen", so der Sozialminister abschließend. (Schluss) sw

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