AKH/Infrastrukturbeitrag - SP-Deutsch: "Gleichstellung für Ärzte des Wiener Krankenanstaltenverbundes und des AKH!"

Verständigungspflicht bei Verdacht auf schwerwiegende Erkrankung

Wien (SPW-K) - "Mit dem heutigen Beschluss einer Novelle zum
Wiener Krankenanstaltengesetz wird eine verfassungskonforme Neuregelung für die Arzthonorare in der Sonderklasse von öffentlichen Krankenanstalten geschaffen", sagte heute der Landtagsabgeordnete Christian Deutsch im Rahmen der Debatte zur "Änderung des Wiener Krankenanstaltengesetzes" im Wiener Landtag. "Gleichzeitig wird für die Krankenanstalten der Stadt Wien so wie bisher ein Infrastrukturbeitrag von 12 Prozent der eingenommenen Honorare verpflichtend festgelegt. Dies gilt nunmehr auch für die Ärzte des AKH, die im Dienstverhältnis zum Bund bzw. zu Universitätskliniken stehen!"

"Damit gibt es für Ärzte des Wiener Krankenanstaltenverbundes und jene des AKH eine einheitliche Regelung: Es wird ein verpflichtender Infrastrukturbeitrag von 12 Prozent festgelegt!" so Deutsch. "Ingesamt wurden weitere Empfehlung des Rechungshofes aufgriffen und umgesetzt. Die Abrechnung der ärztlichen Honorare soll transparenter gestaltet werden, weiteres wird im Bereich des Wiener Krankenanstaltenverbundes sicher gestellt, dass eine Überprüfung dieser Verrechnungsstelle durch Rechnungshof und Kontrollamt der Stadt Wien ermöglicht wird. "Mehr Transparenz und Kontrolle werden durch diese Gesetzesnovelle erreicht."

Eine weitere heute zu beschließende Bestimmung betreffe die Verständigungspflicht für alle öffentlichen und privaten Krankenanstalten: "Wenn ein Befund nach der Entlassung nachgereicht wird, der auf eine schwere Erkrankung hinweist, ist der Patient telefonisch oder postalisch zu verständigen und zu einer Besprechung einzuladen!" so Deutsch. "Die nachweisliche Verständigung sowie das Ergebnis einer allfälligen Befundbesprechung ist in der Krankengeschichte auch zu dokumentieren!" (Schluss)

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