Bulfon: Slowenische Ratspräsidentschaft sieht Alpen-Adria-Raum als Vorbildregion für den Westbalkan

Wien (SK) - =

In einer Aussprache mit der slowenischen
Ratspräsidentschaft zur Regionalpolitik betonte der slowenische Minister für regionale Entwicklung, Ivan Zagar die wichtige Funktion des Alpen-Adria-Raums. Er hob einerseits die Bedeutung der Zusammenarbeit über die Grenzen der Nationalstaaten in der Vergangenheit hervor und sagte gleichzeitig, dass das Konzept der Alpen-Adria-Region als Vorbild für das Gebiet des Westbalkans dienen könne. "Die gute Zusammenarbeit kann ein Beispiel für die Region des Westbalkans herangezogen werden, dessen Integration im Mittelpunkt der slowenischen Ratspräsidentschaft steht", so Zagar. ****

Der Kärntner SPÖ-Europaabgeordnete Wolfgang Bulfon begrüßte die Aussagen des slowenischen Ministers. "Die Bedeutung des Alpen-Adria-Raums kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Zukunft", betont Bulfon. "Obwohl sich die politische Landschaft in den beinahe 30 Jahren seit Bestehen der Alpen-Adria-Gruppe grundlegend verändert hat, muss sie auch weiterhin als praktisches Beispiel, sowohl innerhalb der angehörenden Regionen, als auch außerhalb, dienen. Für die Region des Westbalkans muss alles unternommen werden, um ein besseres Fortkommen und ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen."

Zagar kündigte außerdem für das kommende Jahr anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Alpen-Adria-Region eine Konferenz mit dem EU-Parlament und der EU-Kommission zum Alpen-Adria-Raum an. "Das Europa der Regionen wird dadurch einen weiteren Aufwind erleben", ist der SPÖ-Europaabgeordnete Bulfon überzeugt. (Schluss) js/mp

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