FP-Ebinger: Besserstellung der Jungärzte am AKH gefordert

Wien,23.01.2008 (paw) - Zu dem in der heutigen Landtagssitzung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes mit welchem das Krankenanstaltengesetz geändert wird, insbesondere hinsichtlich der Einführung eines 12%igen Infrastrukturbeitrages für Privathonorare von Ärzten stellt der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger fest, dass seine Fraktion diesem Gesetz ebenfalls zustimmen wird.

Der generelle Infrastrukturbeitrag wird, so hofft Ebinger, endlich in verfassungskonformer Art und Weise dieses sensible Thema regeln. Probleme könnte es im Bereich AKH geben, wo bereits Kampfmaßnahmen im Bereich der Ärzteschaft angekündigt wurden. Das AKH nimmt eine Sonderstellung ein, da im Falle des AKHs die Medizinische Universität Wien (Bund) der Arbeitgeber der Ärzte ist und die Gemeinde Wien der Eigentümer.
Die Gehälter der im AKH beschäftigten Ärzte sind auch nicht mit den Gehältern des KAV zu vergleichen und es befürchtet die Ärztevertretung weitere Einbussen der ohnehin schon vergleichsweise geringen Gehälter. Dies betrifft insbesondere Jungärzte, so der freiheitliche Gemeinderat.

Ebinger stellt weiters fest, dass die Einführung oder Nichteinführung des Infrastrukturbeitrages nichts lösen wird, dass vielmehr der Wissenschaftsminister Hahn dafür Sorge zu tragen hat, dass die in seinen Bereich fallenden Ärzte eine entsprechende Honorierung für ihre Leistung bekommen. Dieser 12%ige Infrastrukturbeitrag würde für das AKH einen prognostizierten Betrag von ca. 1,6 Mio. Euro erbringen. Im Hinblick auf eine Besserstellung der Jungärzte im AKH wäre es laut Ebinger wenn dieser Betrag für Wissenschaft und Forschung im AKH zur Verfügung stehen würde. (Schluss) paw

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