FP-Ebinger: Broschüre des Sozialministeriums zur Pflege kann nur ein Scherz sein

Menschen ab Pflegestufe 3 werden wie Jungunternehmer behandelt

Wien, 23.01.2008 (fpd) - Es kann sich ja nur um einen Scherz handeln, wenn Pflegebedürftige ab der dritten Pflegestufe wie Jungunternehmer behandelt werden, nicht aber wie jemand der auf Hilfe angewiesen ist und sein Leben nicht mehr alleine bewerkstelligen kann, so der FPÖ-Wien Gesundheitssprecher, LAbg. Mag. Gerald Ebinger, zur Broschüre des Sozialministeriums zur 24-Stunden-Pflege.

So wird beispielsweise verlangt, dass dem Betreuungspersonal monatlich eine Lohnabrechnung auszustellen sei, für das Betreuungspersonal ein Lohnkonto geführt werden muss oder die Lohnsteuer sei bei jeder Lohnzahlung selbst zu berechnen. Pflegebedürftigen Personen eine derartige Hürde aufzubürgen sei ein Hohn, so Ebinger der weiter meint, dass ganz abgesehen davon laut PVA bei einer durchschnittlichen Monatspension von Euro 1100 es sowieso unmöglich sei, die 24-Stunden-Pflege in Anspruch zu nehmen.

Er, so Ebinger, fordert den SP-Sozialminister Buchinger auf, derartige bürokratische Hürden endlich abzuschaffen um es den ohnehin schon leidgeplagten Pflegebedürftigen nicht unnötig noch schwerer zu machen. (Schloss) paw

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