LHStv. Dörfler: AK und WK sollen bei Kärnten Werbung mitzahlen

Ja zu Landesrechnungshof-Vorschlag - Finanzielle Mitverantwortung ist gefordert

Klagenfurt (LPD) - Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler unterstützt den Vorschlag des Landesrechnungshofes, wonach Wirtschaftskammer (WK) und Arbeiterkammer (AK) bei der Kärnten Werbung mitzahlen sollen. In seinem vorläufigen Bericht zur Kärnten Werbung habe der Landesrechnungshof festgestellt, dass "die Finanzierung der Gesellschaft ausschließlich durch den Mehrheitseigentümer Land Kärnten erfolgt". Daher werde vom Landesrechnungshof angeregt, "die Wirtschaftskammer und die Arbeiterkammer in die Finanzierung der Kärnten Werbung einzubinden".

Dörfler: "Ich halte diesen Vorschlag des Rechnungshofes für sinnvoll und sehe das als tourismuspolitischen Auftrag." Bereits in den 90er Jahren wurde diese Einbindung der Gesellschafter in die Finanzierung diskutiert, konnte damals aber politisch nicht durchgesetzt werden. Derzeit betragen die Einnahmen aus den Tourismusabgaben rund 8,6 Mio Euro, vom Land Kärnten fließen jedoch insgesamt 60,4 Mio. Euro in die heimische Tourismuswirtschaft (Budget 2006).

"Es kann nicht sein, dass Kammerfunktionäre parteipolitisch in den Gremien agieren, jedoch keinerlei Finanzverantwortung übernehmen", stellt Dörfler klar. "Nur wer mitzahlt, soll auch mitreden", sieht Dörfler die Vorgabe ganz klar. Wenn WK-Präsident Pacher sich mit Zwangsbeiträgen medial in Szene setze, ansonsten jedoch nur als "Oberkritisierer" auftrete, sei damit dem Kärntner Tourismus nicht gedient, sagte Dörfler und erwartet die rasche Umsetzung finanzieller Mitverantwortung.
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